Stehen Rohstoffpreise vor dem Anstieg oder kommt das Sommerloch?
Nachdem sich der Rohölpreis um 50 US-$/Barrel Brent stabilisiert, sollte der Naphtapreis leicht anziehen. Bei Ethylen deuten die Spotpreise in den nächsten Monaten höheren Kontraktpreise (um 950 €/t) an. Der bisher geringere Anstieg der Preise für Propylen dürfte infolge des Nachholbedarfs zu einem auf gut 660 bis 670 €/t anziehenden Kontraktpreis führen. Der Markt gilt aber immer noch als gut versorgt. Die Benzolpreise dagegen sollten sich aufgrund der hohen Marktversorgung – vorausgesetzt es kommt nicht zu Force majeure – nochmals ermäßigen. Anders dagegen die Entwicklung der Styrolpreise: Deren anziehende Spotmarktnotierungen lassen auch mittelfristig einen höheren Kontraktpreis erwarten. (siehe Grafik) 30/32 Zurück zum Artikel