Stehen Rohstoffpreise vor dem Anstieg oder kommt das Sommerloch?
Die Sorge um eine kräftige konjunkturelle Eintrübung und die Turbulenzen an den Börsen bewirkten einen Anstieg der Goldnachfrage im ersten Quartal 2016 im Vergleich zu 2015 um 21 %. In Relation zum Vorjahr brach die Schmucknachfrage (-19 %) ein, die industrielle Nachfrage (-3 %) litt unter dem Dentalbereich und der geringen Orders der Elektronikindustrie. Die investive Nachfrage sprang um 122 % nach oben, wobei der Bestand an ETF-Produkten (Exchange Traded Funds) um über 300 % zulegte. Angebotsseitig stieg die Minenproduktion (nach Netto Hedging der Produzenten) um 8 %, während das Goldrecycling (-1 %) geringer ausfiel. Infolge der Unsicherheiten in Bezug auf China, der volatilen Börsen und schwächeren konjunkturellen Erwartungen sieht die IKB den Goldpreis in den nächsten drei Monaten um 1.250 US-$/oz. mit einer Bandbreite von 150 US-$. (siehe Grafik) 7/32 Zurück zum Artikel