Strangguss: Werkstoff mit höherer Festigkeit
Bei der Fertigung von Hydraulikblöcken für Druckniveaus bis 350 bar haben sich duktile, im Strang- bzw. Kokillengiessverfahren erzeugte Gusseisensorten bereits seit Jahren bewährt. Ein neuer, im Stranggiessverfahren hergestellter Gusseisenwerkstoff mit höherer Festigkeit ermöglicht jetzt den Vorstoss in Druckbereiche bis 420 bar. Im Vergleich zu Schmiedestahl überzeugt er zudem durch erhebliche Kostenvorteile bei der Bearbeitung.
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«Wir sind ein Nischenspezialist für massgeschneiderte Hydraulik-Systemlösungen in kleinen und mittleren Stückzahlen bis etwa 1000 Stück und handeln darüber hinaus auch mit entsprechenden Komponenten», erläutert Dipl.-Ing. (FH) Rainer Schlagenhauf, Geschäftsführer der Firma Power-Hydraulik GmbH in Sulz am Neckar.
Tiefe Bohrungen und hohe Anforderungen an Oberfläche
«Der Hydraulikblock ist das mechanische Herzstück jeder unserer Steuerungen», ergänzt R. Schlagenhauf. Als Laie sieht man diesen meist kubischen Metallblöcken zunächst nicht an, wie aufwendig ihre innere Struktur ist. Erst bei näherem Hinsehen erkennt man, dass ihr Inneres ausgehöhlt ist: Fertige Blöcke haben nach der Bearbeitung manchmal ein volles Drittel ihres Gewichts eingebüsst.
Die zahlreichen tiefen Bohrungen und die hohen Anforderungen bezüglich Ebenheit und geringster Rauhheit der Dichtflächen stellen höchste Ansprüche an die Qualität der mechanischen Bearbeitung. Die Fähigkeit, solche Blöcke in der erforderlichen Qualität innerhalb kurzer Fristen und zu marktgerechten Preisen herzustellen, ist eine unverzichtbare Kernkompetenz von Power-Hydraulik.
