Presshärten: erwärmtes Blech (Platine) kurz vor der Umformung in der Presse. Im Projekt EmulDan werden Energieeinsparpotenziale durch gezielte Temperaturanpassungen innerhalb der Toleranzbereiche aufgezeigt. (Bild: Fraunhofer IWU)
«EmulDan»: Energieeffizienz in der Produktion durch multivalente Datennutzung

Durchschnittlich bis zu 20 Prozent weniger Energieverbrauch beim Umformen und in der Zerspanung

EmulDan steht für «Energieeffizienz in der Produktion durch multivalente Datennutzung». Im gleichnamigen Verbundprojekt belegten das Fraunhofer IWU und seine Industriepartner, dass deutlich verbrauchsärmere Prozessrouten bei gleichbleibender Bauteilqualität möglich sind, teilweise lässt sich sogar die Bearbeitungsdauer verkürzen. Und nicht nur das: Werden Prozesse konsequent energieeffizient ausgelegt, sinkt auch der Wartungsaufwand bei Produktionsmitteln. EmulDan setzt bei der Architektur der Datenerfassung an und liefert wichtige Erkenntnisse sowohl für KI-basierte Modelle als auch für verbesserte manuelle Steuerungsmöglichkeiten.

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Dassault Systèmes arbeitet mit Apple zusammen, um die Stärken der «3DEXPERIENCE»-Plattform mit Apple Vision Pro zu vereinen. (Bild: Dassault Systèmes)
Dassault Systèmes

Partnerschaft mit KUKA und Apple

Während der «3DEXPERIENCE World» von Dassault Systèmes vom 23. bis 26. Februar 2025 in Houston (USA) wurden – neben wegweisenden Technologien, Trends und Zukunftsstrategien zur Entwicklung von Produkten und Praxisanwendungen in der «Generative Economy» – zwei Partnerschaften bekannt gegeben: eine mit KUKA und eine weitere mit Apple.

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Bildergalerien

Thomas Wengi, Managing Director der GF Machining Solutions Sales Switzerland SA: «Wir zeigen auf der Innoteq u. a. die effiziente Fertigung von hochkomplexen Bauteilen für unsere Maschinen in der Schweiz durch die Knoepfel AG.» (Bild: Matthias Böhm)
Thomas Wengi im SMM-Interview zur Innoteq 2025

«Fertigungseffizienz signifikant steigern»

Thomas Wengi (Managing Director, GF Machining Solutions Sales Switzerland SA) erklärt, es gebe es einige hemmende Faktoren, die sich nachteilig auf die aktuelle Auftragslage auswirkten. Unter anderem aufwendige Zertifizierungsverfahren, hohe Energiepreise und der starke Schweizer Franken. Technologisch geht es gleichwohl in die Superlative, so wird es am Messestand des Unternehmens vielschichtig präsentiert – vom Erodieren über Automation bis hin zum komplexen 5-Achs-Fräsen.

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Schub für neue Antriebe: Laserauftragschweissen (LMD) soll für eine schnellere und kostengünstigere Produktion von Antriebsdüsen für die nächste Raketengeneration des Ariane-Programms sorgen (im Bild: erfolgreicher Start einer Ariane 5). (Bild: ESA/CNES/Arianespace)
Ökologischer Fussabdruck für Flugzeuge und Raketen: Fraunhofer ILT setzt auf additive Fertigung und Leichtbau

Mit 3D-Druck zur grünen Luft- und Raumfahrt

Die Vorgaben der Europäischen Kommission sind ehrgeizig: Die «ReFuelEU Aviation»-Verordnung schreibt eine Drosselung der CO2-Emissionen der Luftfahrt bis zum Jahr 2050 um 60 Prozent im Vergleich zu 1990 vor. Geplant ist ausserdem ein umfassendes EU-Weltraumgesetz (EUSL), unter anderem mit Regeln zur Nachhaltigkeit von Weltraumaktivitäten. Unterstützung erhalten Aerospace-Unternehmen vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen (D) und seinen neuen additiven Fertigungsverfahren, die den ökologischen Fussabdruck erheblich verbessern und die Produktionskosten senken sollen.

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