Präzision pur: Die Ultra-Technologie von Anca ermöglicht eine Formgenauigkeit von weniger als +/–0,002 mm beim Werkzeugschleifen. (Bild: Anca)
HiPIMS-Beschichtungen und Ultra-Technologie

Präzision neu definiert

Neben der anspruchsvollen wirtschaftlichen Lage stellen die steigenden Anforderungen der Zerspanungsmärkte die Hersteller von Präzisionswerkzeugen vor grosse Herausforderungen: Um sich in chancenreichen Zukunftsmärkten wie dem Werkzeug und Formenbau sowie der Medizintechnik, Elektromobilität und 3C-Industrie zu behaupten, sind hochgenaue Werkzeuge mit spezifischen Eigenschaften in immer kleineren Losgrössen bei kürzeren Entwicklungszyklen gefragt. Spitzentechnologien, wie Diamant- und HiPIMS-Beschichtungen von Cemecon sowie Werkzeugschleifmaschinen von Anca bieten eine Antwort.

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Der Advanced Manufacturing Report bietet eine eingehende Analyse der gesamten Wertschöpfungskette, vom Produktdesign bis zum fertigen Produkt und den Qualitätsprozessen. Er beleuchtet Trends und bietet wertvolle Einblicke in die Herausforderungen, mit denen führende Unternehmen der Fertigungsindustrie konfrontiert sind, sowie in ihre Erfolge und neue Möglichkeiten. (Bild: Hexagon Manufacturing Intelligence)
Advanced Manufacturing Report

Hersteller kämpfen mit Datenproblemen

Ein neuer Bericht von Hexagon zeigt, dass Hersteller, die es versäumen, ihre Daten in Ordnung zu bringen, Gefahr laufen, gegenüber ihren Konkurrenten ins Hintertreffen zu geraten. Die Studie wurde von Hexagon in Auftrag gegeben und von Forrester Consulting im Mai 2023 durchgeführt, um herauszufinden, wie Technologie die Strategien der Unternehmen heute und in Zukunft prägt. Die weltweite Umfrage unter mehr als 500 Führungskräften in der Fertigungsindustrie ergab, dass 98 Prozent der Hersteller mindestens einen Konflikt mit Daten in ihrem Unternehmen haben. Führungskräfte erwägen die Einführung von Echtzeit-Kollaboration, KI und Automatisierung, aber anhaltende Datenprobleme ersticken Innovationen und behindern die Einführung solch fortschrittlicher Fertigungstechnologien.

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Besitzerstolz (v. l. n. r.): Thierry Fradet, Leiter Vertrieb und Entwicklung bei Microweld, CEO Norbert Giraud und Lasertechniker Xavier Perissoud vor «ihrer» Laser Micro Jet-Anlage. (Bild: Klaus Vollrath)
Laser-Micro-Jet-Technologie: hochpräzise, werkstoffschonend und sauber

Laser-Mikrobearbeitung für Medizintechnik und Feinmechanik

Die Firma Microweld ist Spezialist für den Einsatz verschiedener Lasertechnologien für das Schneiden, Verschweissen oder Markieren von Produkten für die Medizintechnik, die Uhrenindustrie oder die Feinmechanik. Laserstrahlung hat jedoch zur Folge, dass die Bauteile örtlich hoch erhitzt werden, was bei empfindlichen Werkstoffen zu nachteiligen Veränderungen der Materialeigenschaften führen kann. Deshalb entschied sich das Unternehmen Anfang 2023 für den Einsatz eines innovativen Laserschneidsystems. Beim Laser-Micro-Jet-Verfahren verläuft der Laserstrahl im Inneren eines Wasserstrahls, der den Schneidspalt kühlt und sauber hält.

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Stefan Luther (li.), Geschäftsführer von Argonag, übergibt die Emco-Vertretung an Oliver Berner (re.), Director Machines der Urma AG. (Bild: Urma AG)
Übernahme

Urma übernimmt Emco-Vertretung von Argonag

Ab 1. Mai 2024 übernimmt die Urma AG die Vertretung des kompletten Werkzeugmaschinenportfolios des österreichischen Herstellers Emco GmbH. Die Übergabe erfolgt in enger Abstimmung mit der bisherigen Emco-Vertretung Argonag AG, sodass alle Dienstleistungen und Servicearbeiten auch in Zukunft sichergestellt werden können. Im SMM-Interview gibt Oliver Berner (Director Machines, Urma AG) detailliert Auskunft zur neuen Emco-Vertretung in der Schweiz und Liechtenstein.

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