«Wir gehen davon aus, dass das laufende Jahr weiterhin von der schwachen Konjunktur sowie
grossen Unsicherheiten im wirtschaftlichen und politischen Umfeld geprägt sein wird. Wir gehen entschlossen, aber mit Bedacht vor. Wir bestehen damit im aktuell herausfordernden Umfeld und bereiten uns gleichzeitig mit Innovationen und Investitionen auf den nächsten Aufschwung vor», sagt Holger von Hebel, Finanzvorstand der Bosch Rexroth AG. (Bild: Bosch Rexroth AG)
Geschäftszahlen 2023

Bosch Rexroth ist 2023 kräftig gewachsen

Der Umsatz von Bosch Rexroth stieg gegenüber Vorjahr um 7,5 Prozent auf rund 7,6 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren Unternehmenszukäufe, aber auch positive regionale Entwicklungen beispielsweise in Indien. Beim Auftragseingang verzeichnete das Unternehmen jedoch wegen der Konjunkturschwäche vor allem in seinen grossen Märkten einen Rückgang um 13,1 Prozent auf rund 6,4 Milliarden Euro. Das schwächt die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr.

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Michael Mangold (li., Fertigungsleiter, Leuka GmbH) und Baris Dogan (Technical Sales Engineer, Ceratizit) sind zufrieden mit dem neu entwickelten Fräser zur Titanbearbeitung. (Bild: Ceratitzit)
Leuka GmbH und Ceratizit: VHM-Fräser setzt neuen Titan-Benchmark

Titanzerspanung: Von 240 auf 360 Minuten Standzeiterhöhung

Die Bearbeitung von Titan hat selbst für erfahrene Fertigungsbetriebe seine Tücken. Die Leuka GmbH, ein etablierter Systemlieferant für die Aerospace- und Verteidigungsindustrie, wollte seine Titanbearbeitung auf ein neues Level bringen – und fand gemeinsam mit den Zerspanungs-Spezialisten von Ceratizit eine Lösung, die nicht nur die Erwartungen übertraf, sondern auch den bisherigen Benchmark neu definierte. Es entstand ein Hochleistungsfräser für die trochoidale Titanbearbeitung.

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Grösste Herausforderungen: Die Auftragslage bleibt mit 63 Prozent die grösste Sorge der Unternehmen. Wechselkursschwankungen (37 Prozent) und der Fachkräftemangel (26 Prozent) belasten zusätzlich. (Bild: BAK Economics, Swissmechanic Quartalsbefragung)
Swissmechanic Wirtschaftsbarometer

MEM-KMU kämpfen weiter gegen Gegenwind

Der Swissmechanic KMU-MEM-Geschäftsklimaindex zeigt zu Jahresbeginn 2026 weiterhin eine angespannte Lage in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM). Mit rund -30 Punkten verharrt der Index weiterhin deutlich im negativen Bereich. Drei Viertel der Unternehmen beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage als ungünstig. Laut dem Branchenverband sei eine nachhaltige Erholung weiterhin nicht in Sicht.

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