Sulzer: Märkte stabilisieren sich

Redakteur: Redaktion SMM

Sulzer konnte im ersten Halbjahr 2010 eine gute Rentabilität erwirtschaften und sieht in zahlreichen Schlüsselmärkten klare Erholungstendenzen.

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Sulzer behauptete im ersten Halbjahr 2010 die starken Marktpositionen und steigerte den Bestellungseingang gegenüber der ersten wie auch der zweiten Vorjahreshälfte. Der Bestellungseingang stieg um 4,2% auf 1622 Mio. CHF. Sulzers frühzyklische Märkte entwickelten sich positiv mit Anzeichen einer fundamentalen Erholung in den Industrien Papier und Zellstoff sowie Automobil. Der Luftfahrtmarkt entwickelte sich stabil. In den spätzyklischen Märkten von Sulzer – Öl und Gas sowie Kohlenwasserstoffverarbeitung – gab es Zeichen einer Stabilisierung. Allerdings hielten sich viele Kunden weiterhin mit grösseren Investitionen zurück und verschoben Projekte. Die Energieerzeugungsindustrie schwächte sich gegenüber dem sehr hohen Vorjahresniveau wie erwartet deutlich ab. In einigen aufstrebenden Märkten, besonders in Asien, stieg die Nachfrage, während sie in den etablierten Tieferer UmsatzDer deutlich niedrigere Bestellungseingang im Vorjahr und das Timing von spezifischen Projekten führten zu einem Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2010 von 14,7% auf 1471,5 Mio CHF. Das Betriebsergebnis und der Nettogewinn verringerten sich aufgrund des tieferen Umsatzes auf 154,9 Mio.CHF (-27,8%) resp. 11,7 Mio. CHF (-28,2%). Mit früh ergriffenen, umfangreichen Anpassungsmassnahmen sicherte Sulzer eine gesunde Rentabilität mit einer Umsatzrendite von 10,5%. In der ersten Jahreshälfte 2010 wurden einige weitere Anpassungsmassnahmen umgesetzt. Servicegeschäft gestärktDas Servicegeschäft wurde deutlich gestärkt durch die Akquisition von Dowding & Mills, einem führenden Anbieter von Unterhalts- und Reparaturdienstleistungen für Generatoren, Motoren sowie verwandte Anlagen, und der Sparte diamantähnliche Kohlenstoffbeschichtungen von Bekaert. Die Bilanz von Sulzer bleibt stark, und erlaubt es dem Unternehmen, weitere Akquisitionen anzustreben, um das Portfolio und das globale Produktions- und Servicenetzwerk zu erweitern. Dabei wird sich das Unternehmen auch in Zukunft an den Kriterien strategische Eignung, Wertgenerierung und Integrationsfähigkeit orientieren.