Suva erzielt Anlageperformance von 1,2 Prozent
Die Suva hat im Geschäftsjahr 2015 eine Anlageperformance von 1,2 Prozent erzielt. Der finanzielle Deckungsgrad lag per Ende 2015 bei 133 Prozent. Damit ist die Suva weiterhin sehr solide finanziert und alle langfristigen Verpflichtungen sind vollumfänglich gedeckt.
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Im Geschäftsjahr 2015 erreichte die Gesamtperformance der Suva 1,2 Prozent. Positiv zum Ergebnis beigetragen haben insbesondere das Immobiliengeschäft, Obligationen, Aktien, Hedge-Funds und Private Equity. Schwieriger erwies sich die Situation bei Anlagen in Schwellenländern, Gold und Rohstoffen. Der Wechselkurseinfluss des Euros und des US-Dollars konnte mit einer hohen Absicherungsquote trotz der Aufhebung des Euro Mindestkurses gering gehalten werden. Die Negativzinsen im Schweizer Geld- und Kapitalmarkt belasten die Aussichten für die nächsten Jahre erheblich. Bisher haben sich die Negativzinsen vor allem über gestiegene Kosten bei den Währungsabsicherungen bemerkbar gemacht. Mit 1,2 Prozent lag die Anlageperformance unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Deckungsgrad 133 Prozent
Das Anlagevermögen der Suva stieg im Geschäftsjahr 2015 geringfügig von 46,3 auf 46,4 Milliarden Franken. Dieses ist zweckgebunden: Es hat die gesetzlich vorgegebenen finanziellen Verpflichtungen der Suva gegenüber ihren Versicherten zu decken, insbesondere die rund 91 000 Renten. In guten Anlagejahren bildet der Unfallversicherer zudem konsequent Wertschwankungsreserven. Die Renten bleiben auch bei einem allfälligen Einbruch der Finanzmärkte gesichert. Der finanzielle Deckungsgrad – das Verhältnis des Vermögens zu den Verpflichtungen – sank leicht von 134 Prozent im Vorjahr auf 133 Prozent per Ende 2015.
Nebst den finanziellen berücksichtigt die Suva seit Jahren auch ökologische, ethische und soziale Gesichtspunkte bei den Finanzanlagen. Normative Grundlage bilden die Schweizer Gesetzgebung sowie die zehn Grundprinzipien des UN Global Compact. <<
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