Virtuelle Produktentwicklung Swiss VPE-Symposium 2012: Drittes VPE-Symposium gibt Ansporn zu Innovation

Redakteur: Luca Meister

>> Am 19. April fand zum dritten Mal das Swiss Symposium für virtuelle Produktentwicklung statt. Die von der IG Swiss VPE organisierte Veranstaltung an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil bot neben Praxisreferatenvon Anwendern diverser Industriebereiche eine von verschiedenen Software-Spezialisten besetzte Ausstellung.

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VPE Swiss Symposium: Fachlicher Austausch im Ausstellungs-bereich an der HSR.
VPE Swiss Symposium: Fachlicher Austausch im Ausstellungs-bereich an der HSR.
(Bild: L. Meister)

mei. Die 2009 gegründete IG Swiss VPE, Interessengemeinschaft für virtuelle Produktentwicklung Schweiz, hat sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform für Entscheidungsträger, Ingenieure und Konstrukteure aufzubauen. Neben Seminaren, Workshops und dem PLM-Forum ist dessen Grundpfeiler vor allem das Symposium für Virtuelle Produktentwicklung, das die praktischen Möglichkeiten der Konstrukteure und Ingenieure anhand von Anwendererfahrungen vordergründig thematisiert.

Ein Kinoticket für Innovation

Walter Steinlin, Präsident der Kommission für Technologie und Innovation KTI, erklärte in seinem Eröffnungsreferat, wieso «Innovation der Rohstoff für unseren Wohlstand sei». Als Förderagentur für Innovation des Bundes unterstützt die Kommission die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, die Promotion des Unternehmertums und den Aufbau von Jungunternehmen. Mit thematischen und regionalen Netzwerken und Plattformen hilft sie den Wissens- und Technologietransfer zu optimieren. Jährlich steht der KTI eine Summe von 120 Millionen Schweizer Franken zur Verfügung, die in marktorientierte Projekte und die Gründung respektive den Aufbau von Start-ups investiert werden. Jeder Steuerzahler zahlt pro Jahr also ein Kinoticket für Innovation. Für nächstes Jahr sind sogar 60 Millionen mehr budgetiert, die aber erst noch gutgeheissen werden müssen.

Die weiteren Vorträge wurden von Fachspezialisten gehalten, welche die Herausforderungen und Tücken eines von ihnen durchgeführten Anwendungsprojekts präsentierten sowie den dazu gefundenen Lösungsweg mittels Software-Tools.

HSR: Steigende Studentenanzahl

Die 80 Teilnehmer konnten sich so einen guten Einblick verschaffen über aktuelle Trends im Bereich der modernen Produktentwicklung. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine Ausstellung mit Ständen von rund 20 Software-Anbietern.

Übrigens feiert die HSR diesen September ihren 40-jährigen Geburtstag. Sie kann über den kontinuierlichen Anstieg der Studentenanzahl – momentan sind es fast 1400 – stolz sein und somit ihre Rolle als Innovationsgenerator verstärken. <<

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