M4000-Fräserfamilie von Walter eröffnet neue Möglichkeiten

Systemwendeplatte für (fast) alle Fräser

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Neue Wendeschneidplatten erweitern Programm

Um auch Feinanpassungen an die jeweilige Anwendung vornehmen zu können und so den Einsatzbereich des Werkzeugsystems zu erweitern, baut Walter parallel zu den Fräsern auch sein Wendeschneidplatten-Programm weiter aus:

Zum einen mit der neuen Schneidstoffsorte WSM45X mit CVD-Beschichtung. Sie eignet sich für die Bearbeitung rostfreier Stähle sowie schwer zerspanbarer Materialien.

Zusammen mit den Tiger·tec-Silver-Sorten WKP25S und WKP35S für Stahl und Guss umfasst das Programm damit jetzt insgesamt drei CVD-Sorten. Bei hohen Anforderungen an die Zähigkeit hat der Anwender ausserdem die Möglichkeit, auf die drei PVD-Sorten WKK25S, WSM35S und WSP45S zurückzugreifen. Zum anderen hat der Tübinger Hersteller von Präzisionswerkzeugen alle M4000-Fräser ausser mit den bisherigen mittleren Wendeschneidplatten (SD... 09T3) jetzt auch mit kleineren (SD... 06T2) und grösseren (SD... 1204) im Programm.

Antivibrationsgeometrie für lange Auskragungen

Die zwei etablierten Geometrien F57 («die Universelle») und D57 («die Stabile») werden durch zwei neue ergänzt: durch die A57 («die Spezielle») für ungünstige Bearbeitungsbedingungen und hohe Vorschübe. Und durch die D51 («die Beruhigte») – mit einer Antivibrationsgeometrie für lange Auskragungen. Der Freiwinkel aller Varianten beträgt 15°.

Die Gesamtgeometrie ist damit stets hoch positiv. Weshalb sich die Schnittkräfte, und damit der Leistungsbedarf, reduzieren. Ein Umstand, der besonders den Betreibern schwächerer Maschinen entgegenkommt.

M4000 minimiert Rüstzeit

Die unterschiedlichen Geometrien sind durch ein Wellenprofil an der Freifläche gekennzeichnet: A57 = keine Welle, D57/D51 = eine Welle, F57 = zwei Wellen. Dies erleichtert die Identifikation der Wendeschneidplatten – und damit das Handling für die Maschinenbediener.

Wichtige Informationen stehen auch direkt auf den Werkzeugkörpern: Alle M4000-Fräser, auch die kleinen Durchmesser, tragen eine Laserbeschriftung mit wichtigen Daten zu Einbauteilen und Anzugsmomenten. Wolfgang Vötsch: «Dank dieser ins Auge fallenden Kennzeichnungen spart der Werkzeugverantwortliche enorm viel Zeit. Denn er muss nicht erst in seinen Unterlagen nachschlagen, wenn er Werkzeuge für den Einsatz vorbereiten oder danach wieder einlagern will.» <<

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