Technology Talk der Virtuellen Fabrik im PSI
Wie komme ich persönlich und gemeinsam mit meiner Firma zu Motivation, Schwung und schlussendlich Erfolg? Um diese Frage ging es am 6. Technology Talk des Netzwerkes «Virtuelle Fabrik» im Paul Scherrer Institut, PSI, in Villigen.
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«Antrieb – Auftrieb – Aufstieg» lautete das ehrgeizige Motto. Antrieb stand für Motivation und treibende Kraft, Auftrieb für Schwung und Mut, Aufstieg für Erfolg und Fortschritt. Da die Durchführungsstätte, das Paul Scherrer Institut, PSI in Villigen, AG, für bahnbrechende Forschung bekannt ist, stand es somit als Synonym für das Motto. Das Ziel des diesjährigen Technology Talks: Den Besuchern die Kernkompetenzen der Virtuellen Fabrik, VF, wie Design, Engineering, Mechanik und Montage näher zu bringen und ihnen qualitativ hochstehende mechatronische Gesamtlösungen anzubieten.Am Anfang steht die IdeeAm Anfang eines Produktes steht eine Idee. Dabei sollte es nicht bleiben. Es gilt, die Idee weiterzuverfolgen und sich Fragen über ihre Realisierbarkeit zu stellen: Hat das Produkt Chancen im Markt? Wie ist es zu entwickeln, wie herzustellen? Wer könnte einen Prototyp anfertigen? Solche Fragen wurden am 6. Technology Talk der VF beantwortet.Marcel Strebel, VF-Präsident und Partner, konnte im Auditorium des PSI gegen 120 Gäste und über 30 VF-Partner begrüssen. Er unterstrich den grossen Stellenwert guter Ideen als Basis für erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen. Vorträge und BegleitausstellungDr. Ulf Bossel, European Fuel Cel Forum, ging in seinem Referat über Brennstoffzellen auf diese effiziente Stromquelle für eine nachhaltige Zukunft ein. Er stellte Neuentwicklungen vor, ging auf Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) ein und erläuterte das Stapelprinzip und den Zellenaufbau. Eine der praktischen Anwendungen: Bipolarplatten mit Heizelementen. In grossen Serien hergestellt, könnten die Module bei der Stromerzeugung, im Transportwesen, bei Gebäudeheizungen und bei der Notstromerzeugung eingesetzt werden.Neue Möglichkeiten beim Plasmapolieren stellte Guido Besimo vor. Die Kopp Metallveredlung AG, ein gefragtes Partnerunternehmen der VF, hat über 50 Jahre Erfahrung in der Oberflächentechnik und veredelt auch Teile der Zulieferindustrie. Das Plasmapolieren ist eine schnelle, kostengünstige Bearbeitungsform für Edelstahl, Titan und Hartmetallwerkstoffe bei der niedrig konzentrierte umweltfreundliche Elektrolyte zum Einsatz kommen. Besondere Merkmale: Konturtreuer, geometrisch weitgehend neutraler und gleichmässiger Abtrag sowie spiegelnder Glanz infolge hoher Einebnungsleistung. Besimo zeigte Anwendungen aus der Präzisionsindustrie und Medizintechnik.
