"Trumpf hat die Krise hinter sich gelassen"
Die Trumpf GmbH + Co. KG rechnet in diesem Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von über 20 Prozent. Dies gab die Vorsitzende der Geschäftsführung des Ditzinger Unternehmens, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, heute bei der Jahrespressekonferenz des Werkzeugmaschinen- und Laser-Spezialisten bekannt.
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"Trumpf hat die Krise hinter sich gelassen“, so die Chefin des Familienunternehmens. „Wenn die Weltwirtschaft von weiteren externen Schocks wie Währungskrisen oder platzenden Kredit- oder Immobilien-Blasen verschont bleibt, dann bin ich überzeugt: Die Zeit der schlechten Zahlen ist vorbei!“Grund für ihren Optimismus findet die Unternehmerin in den steigenden Auftragseingängen seit dem Frühjahr. „Wir sehen im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten zweistellige Zuwächse – und wir haben keine Anzeichen dafür, dass dies in den kommenden Monaten nicht so weitergehen wird“, sagte Nicola Leibinger-Kammüller.Auf AufholjagdIm vergangenen Geschäftsjahr (Stichtag 30. Juni 2010), das noch unter der weltweiten Wirtschaftskrise litt, ging der Umsatz von Trumpf zwar noch um rund 19 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro zurück; dadurch hat das Unternehmen einen Verlust vor Steuern von 59 Millionen Euro erwirtschaftet. Doch haben sich seit dem Frühjahr die Auftragsbücher des Ditzinger Hightech-Unternehmens wieder gefüllt. Nicola Leibinger-Kammüller: „In einigen Märkten kommen wir sogar schon wieder an die Verkaufszahlen der Rekordjahre vor der Krise heran. Wir erwarten deshalb im neuen Geschäftsjahr 2010/2011 auch einen deutlich zweistelligen Gewinn. Unser Ziel ist: Wir wollen möglichst viel von dem wieder aufholen, was wir während der Krisenjahre verloren haben.“In Asien starkInsbesondere das starke Asien-Geschäft sorgt dafür, dass bei Trumpf alle Kurven nach oben zeigen. Vor allem auf den boomenden Märkten in China will Trumpf weiter profitieren. Das Unternehmen wird deshalb seinen chinesischen Produktionsstandort weiter ausbauen. „Wir sind seit Jahren in Asien präsent“, so die Trumpf-Chefin. „Mit all unserer Erfahrung können wir nun das Momentum in Fernost gut mitnehmen – und das stärkt uns auch zuhause.“
