>> HTA-FR: Die Feile, die andere Feilen feilt

Redakteur: Melanie Staub

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CIM Feile (HTA FR)
CIM Feile (HTA FR)

Halle 4, Stand A 414 In der heutigen Zeit gibt es ein wachsendes Anwendungsspektrum für technische Keramik, sei dies im Bereich der Biomedizin, der Mikrotechnik oder als Schnittwerkzeug. Im Rahmen dieser Entwicklung hat die Hochschule für Technik und Architektur Fribourg einen Prototyp entwickelt: eine Feile aus Keramik (ZrO2), hergestellt nach der CIM-Methode (Ceramic Injection Moulding). Auf der Grundlage des Prinzips «Form-Material-Prozess» vereint dieser Prototyp die Funktionalität einer Stahlfeile, die mechanischen Eigenschaften der Keramik sowie die Produktivität des Spritzgiessprozesses in einem einzigen Produkt. Laut Aussagen der Hochschule hat schon der erste Prototyp eine ausgezeichnete Biokompatibilität, hohe Härte (1400 HV), hervorragende Schnitteigenschaften und eine gute mechanische Festigkeit (600 MPa). Dies sogar, ohne dass eine Nachbearbeitung im Anschluss an den Spritzgiessprozess nötig ist (Net-Shape-Produktion). Die Entwicklung feilender Feilen wurde im Rahmen eines Bachelor-Projekts durchgeführt. <<

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