Anbieter zum Thema
Mikron Automation
Neben unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Absatzmärkten prägte im ersten Halbjahr 2011 der starke Franken das wirtschaftliche Umfeld von Mikron Automation. Unter diesen Voraussetzungen war die erwartete Erhöhung des Bestellungseingangs nicht zu erreichen. Die massive Aufwertung des Schweizer Frankens im Vergleich zum Euro und zum US-Dollar hat der Wettbewerbsfähigkeit des Hauptstandortes in der Schweiz im wichtigsten Absatzmarkt, Deutschland, arg zugesetzt. Während das Investitionsverhalten in der Pharma- und Medizinalindustrie bei grösserem Preisdruck relativ stabil geblieben ist, hat die Automobilzulieferindustrie in Europa wieder kräftig in neue Anlagen investiert.
Der Bestellungseingang liegt mit CHF 40.3 Mio. (Vorjahr: CHF 52.8 Mio., -24%) für das erste Halbjahr 2011 hinter den guten Vorjahreswerten und den Erwartungen zurück. Der Umsatz lag im ersten Halbjahr 2011 mit CHF 44.9 Mio. (Vorjahr: CHF 34.5 Mio., +30%) trotz negativem Währungseinfluss deutlich über dem noch von der Krise geprägten Wert der entsprechenden Vorjahresperiode.
Der EBIT liegt mit CHF 0.1 Mio. (Vorjahr: CHF -1.0 Mio.) klar hinter den Erwartungen zurück. Die massive und schnelle Aufwertung des Schweizer Frankens war für Mikron Automation mit einer Verlagerung von Einkäufen in den Euro-Raum und mit diversen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmassnahmen nur ungenügend zu kompensieren.
Ausblick
Die Entwicklung im zweiten Halbjahr ist schwierig abzuschätzen. Verwaltungsrat und Gruppenleitung halten trotz der Währungssituation am Ziel fest, für das gesamte Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von gut CHF 200 Mio. und eine EBIT-Marge von 3 bis 4 Prozent zu erreichen.<<
(ID:28337360)
