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Ergebnis gesunken
Das Ergebnis der Sektoren lag im dritten Quartal bei 1,1 Milliarden Euro nach 2,1 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Grund für den Rückgang waren negative Ergebniseffekte im Zusammenhang mit der Neubewertung der kommerziellen Nutzung der Partikeltherapie von minus 381 Millionen Euro und in Folge der Schiedsgerichtsentscheidung zu Areva. Ein Schiedsgericht hatte im Mai 2011 über die Modalitäten des Ausstiegs von Siemens aus dem Gemeinschaftsunternehmen Areva NP entschieden. Siemens hatte infolgedessen einen Betrag von 648 Millionen Euro zuzüglich Zinsen an die Areva S.A. zu zahlen. Der Ergebniseffekt vor Steuern im Zusammenhang mit der Schiedsgerichtsentscheidung belief sich im dritten Quartal auf minus 682 Millionen Euro. Das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten sank in Folge des niedrigeren Ergebnisses der Sektoren auf 763 Millionen Euro von 1,428 Milliarden Euro im Jahr zuvor.
In den Angaben zu Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten sind Osram und Siemens IT Solutions and Services nicht enthalten. Das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten belief sich im Berichtszeitraum auf minus 262 Millionen Euro.
Der Gewinn nach Steuern von Siemens betrug 501 Millionen Euro nach 1,4 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Ausblick 2011
Für das Geschäftsjahr 2011 erwartet Siemens, dass der Auftragseingang aus fortgeführten Aktivitäten gegenüber dem Wert des Geschäftsjahrs 2010 von 74,1 Milliarden Euro auf organischer Basis stark ansteigen wird. Auch gestützt von dem bereits hohen Auftragsbestand rechnet Siemens damit, dass der Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten, der im Geschäftsjahr 2010 69 Milliarden Euro betrug, zu einem prozentual mittleren einstelligen organischen Wachstum zurückkehren wird. Siemens rechnet ferner damit, dass sich das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten auf mindestens 7,5 Milliarden Euro belaufen wird. Im Geschäftsjahr 2010 betrug das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten 4,3 Milliarden Euro. Von dieser Prognose sind der negative Effekt von 472 Mio. EUR nach Steuern aus der zuvor genannten Schiedsgerichtsentscheidung sowie weitere Effekte, die sich aus rechtlichen und regulatorischen Themen ergeben können, ausgenommen. <<
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