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Schnelle Realisierung der Anlage
Sehr zufrieden äussern sich Lutz und Müller über die Zusammenarbeit mit Stemmer Imaging. «Besonders positiv empfand ich die schnelle Realisierung des Bildverarbeitungsteils der Anlage. An die für unsere Anwendung optimalen Komponenten haben wir uns nach der ersten Kontaktaufnahme mit Stemmer in Form einer Machbarkeitsstudie im Labor herangetastet und so die finale Kombination zusammengestellt», beschreibt Müller die Entwicklungsphase. Sehr hilfreich war dabei nach seinen Worten die Unterstützung in Bezug auf die 3D-Bildverarbeitung, die für Müller ja Neuland darstellte. «Zwischen der Bestellung der ausgewählten Bildverarbeitungskomponenten und dem Start des Serienbetriebs lagen dann gerade einmal drei Monate – das hat meine Erwartungen übertroffen», so Müller. Möglich wurde die schnelle Realisierung auch dadurch, dass mit 3D Express und Sherlock eine aufeinander abgestimmte Kombination zweier Softwarelösungen mit grafischer Benutzeroberfläche zur Verfügung steht. Damit kann die 3D-Bildaufnahme und metrische Kalibrierung mit der eigentlichen Bildauswertung einfach konfiguriert werden, ohne dass Programmierkenntnisse notwendig wären. Das eröffnet einen leichten und schnellen Zugang zu Lösungen, die ohne 3D-Bildverarbeitung nicht möglich wären. Die gewonnene Zeit hat der Abteilungsleiter in die Optimierung der Anlage bei der Prüfung anderer Prüfobjekte investiert. «Als Lohnsortierer steht die Lutz GmbH ja vor der besonderen Herausforderung, dass die Maschinen schnell auf neue oder bereits zu einem früheren Zeitpunkt gelaufene Prüfobjekte eingestellt werden müssen», erläutert Müller. Ein wichtiges Ziel sei dabei die Reproduzierbarkeit: «Die Ergebnisse müssen auch dann noch stimmen, wenn die Maschine zwischenzeitlich für eine andere Prüfaufgabe umgerüstet und im Einsatz war.»
Weiterentwicklung der Anlagen
Müller hat bereits Ideen für die Weiterentwicklung dieser und anderer Anlagen: «Wir planen, das System noch zu erweitern und zum Beispiel mehrere Ausgänge für verschiedene Gutteile einzubauen. Damit könnten wir dann auch eine feinere Sortierung von ähnlichen Produkten realisieren.» Durch verschiedene Optimierungen will Müller ausserdem die Geschwindigkeit der Anlage bis auf 60 Teile pro Minute steigern und eine schnellere Umstellung auf andere Prüfobjekte realisieren.
Zudem hat Müller während der Zusammenarbeit mit Stemmer Imaging ein neues System kennen gelernt, das er gerne in künftigen Anlagen einsetzen will, wenn es technisch Sinn macht: «Trevista habe ich mir während einer Schulung in Puchheim genauer angesehen und bin von diesem Ansatz überzeugt. Ich sehe dafür auch viel Potenzial für unsere Anlagen.» <<
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