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Rieser ergänzt hierzu: «Früher war das 3D-Daten-Einlesen sehr aufwändig. Die Datenmenge musste auch bereinigt werden, um sie überhaupt nutzen zu können. Mit SolidCAM war zwar alles erst mal Neuland für uns, aber das offene System übernimmt alle Änderungen oder erweiterten Werkzeuge.»
Flexible Postprozessor-Anpassungen
Nach der Programmerstellung werden die übernommenen 3D-Modelle über den Postprozessor-Lauf durchgerechnet und an die Datenbank «FIT» gesendet, auf der alle Server-Programme hinterlegt sind. Alle Werkzeugmaschinen sind miteinander vernetzt und holen ihre CAM-Daten automatisch über ein DNC-Gerät vom Server.
Eine der grössten Herausforderungen für C-Works war die saubere Erstellung des Postprozessors für das mehrachsige Gegenspindeldrehen. Mit Solidworks und SolidCAM ist es auch einfach möglich, Echtzeit-Simulationen zu generieren, um Kollisionen zu vermeiden. Die CAM-Lösung bietet neben den Dreh- und Fräsfunktionen auch Fräszyklen in zwei bis fünf Achsen, um die Zykluszeiten deutlich zu beschleunigen und den Werkzeug- und Maschinenverschleiss gering zu halten. «Dank den SolidCAM-Simulationen sind wir inzwischen praktisch fehlerfrei. Durch die Offenheit des Systems – auch bei Anpassungen oder Nachbearbeitungen – ist alles in sehr kurzer Zeit neu gerechnet», so Rieser.
Bei der Programmierung des Postprozessors (Heidenhain TNC 426 und 530) konnte dank dem professionellen Support des Teams von C-Works innert kürzester Zeit – teilweise schon am selben Morgen – das Programm problemlos angepasst werden und weitergearbeitet werden.
Unkomplizierte Lösungen
Für Hansjörg Gietz steht fest: «Für uns war es wichtig, von beiden Partnern schnelle, unkomplizierte Lösungen zu erhalten. Die nahtlos integrierte CAD/CAM-Komplettlösung war der richtige Entscheid: Wir sind nun insgesamt bei der CNC-Programmierung um rund 50 Prozent schneller.» <<
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