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Welche Rolle nimmt Erowa ein, wenn es darum geht, die Produktivität zu erhöhen?
A. Bättig: Erowa ist seit Jahren ein Global Player, der Kunden aus verschiedensten Branchen und aus allen Kontinenten der Welt mit den entsprechenden Produkten und Leistungen hilft, deren Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität zu erhöhen.
Erowa hat bereits schon vor zwei Jahrzehnten wesentliche Elemente von Industrie 4.0 vorweggenommen.
– Durchgängige Vernetzung der Werkstatt mit PC-basierter Software
– Vertikale Integration vom ERP-System bis auf die Maschine
– Kontinuierliche Teilefertigung bis Losgrösse 1
– Transponderidentifikation mit Bauteileinformation
Was sind aus Ihrer Sicht neben dem reinen Werkstückhandling die besonderen Herausforderungen, um Fertigungsprozesse zu automatisieren?
A. Bättig: Häufig sind Schnittstellen zwischen verschiedenen Produkten unterschiedlich und dies erschwert die Automatisierung von Fertigungsprozessen. Einheitliche Standards wären von Vorteil und würden Kosten senken, was wiederum zu besserer Wettbewerbsfähigkeit führt.
Es wird immer wieder von mannlosen Schichten gesprochen. Meistens geht es doch nicht ganz ohne Bedienung. Wo liegen grösstenteils die Knackpunkte in der 100 % mannlosen Fertigung aus Ihrer Sicht?
A. Bättig: Mannlose Schichten sind keine Erfindung von Industrie 4.0, sondern bei Erowa-Kunden schon viele Jahre Realität. Eine 100 %ig mannlose Fertigung im Umfeld der Werkstückherstellung ist eine Frage der Definition. Es wird immer Menschen brauchen, die vorbereitende und nachgelagerte Arbeiten zu erledigen haben. Das fängt bei der Auftragserfassung und Vorbereitung an. ERP, CAD, CAM, Rüsten etc. sind Prozesse, die nicht mannlos geschehen können. Auch nach dem Fertigen müssen die Teile von den Anlagen genommen und dem Kunden versandt werden. Auch dies geschieht nicht mannlos. Aber: Mannlose Schichten hingegen sind bereits seit Jahren Realität. Wenn die zu bearbeitenden Teile definiert sind, die Bearbeitungsprogramme bereit und Rohteile in der Fertigungslinie oder automatisierten Anlage einschleust und die Prozesse eingerichtet sind, können mannlose Schichten gefahren werden. Doch: Für die Überwachung und nötigenfalls ein Eingreifen, das muss dann wieder der Mensch ausführen. Um auf die Kernfrage zurückzukommen: Mannlos fertigen ist möglich, aber mit entsprechenden Vorbereitungs- und Nachbearbeitungsaufgaben und dies bedingt entsprechende Systeme <<
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