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Über 1 Milliarde Dollar in F&E
Die Entwicklung des HGÜ-Hybridschalters zählt zu den Vorzeige-Forschungsprojekten von ABB, das jährlich über 1 Milliarde US-Dollar in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit investiert. Das breit gefächerte Portfolio des Unternehmens und der einzigartige Vorteil, sowohl Leistungshalbleiter, Stromrichter und Hochspannungskabel (Schlüsselkomponenten eines HGÜ-Systems) im eigenen Haus zu fertigen, waren bei dieser Neuentwicklung entscheidend.
HGÜ-Technologie ermöglicht den Ferntransport von Strom von entlegenen Wasserkraftwerken, die Anbindung von Offshore-Windparks, die Entwicklung visionärer Solarprojekte und die Verbindung verschiedener Stromnetze mit unterschiedlichen Frequenzen. ABB hat die HGÜ-Technologie vor fast 60 Jahren in Pionierarbeit entwickelt und ist auch heute noch mit vielen Innovationen Technologie- und Marktführer in diesem Bereich. Das Unternehmen hat über 70 HGÜ-Projekte mit einer installierten Leistung von insgesamt über 60'000 Megawatt (MW) ausgeführt und ist damit für die Hälfte der weltweit installierten Systeme verantwortlich.
Der Einsatz der HGÜ-Technik hat in verschiedenen Teilen der Welt zu einer wachsenden Zahl von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen geführt. Der nächste logische Schritt besteht nun darin, die Leitungen zu verbinden und das Netz zu optimieren. ABB arbeitet bereits am Bau von Multi-Terminal-Systemen, und der innovative DC-Schalter markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung von HGÜ-Netzen. Parallel zur Arbeit am neuen Hybrid-Schalter hat ABB ein HGÜ-Netzsimulationszentrum errichtet, das Lösungen für den Betrieb zukünftiger DC-Overlaynetze konzipiert.
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