Auszeichnung ABB vergibt Forschungspreise an der ETH und EPFL

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> ABB Schweiz unterstützt Jungforscher und verleiht jedes Jahr einen Forschungspreis für Energietechnik und einen für Informations- und Automatisierungstechnik. Drei Wissenschaftler von der ETH Zürich und der EPFL Lausanne konnten die Ehrungen entgegennehmen.

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Olivier Auge von der lokalen Business Unit ABB Sécheron in Genf (links) gratuliert dem Preisträger Dr. Adel Aziz.
Olivier Auge von der lokalen Business Unit ABB Sécheron in Genf (links) gratuliert dem Preisträger Dr. Adel Aziz.
(Bild: ABB)

ABB Schweiz setzt ein Zeichen zur Unterstützung von jungen Wissenschaftern auch ausserhalb des Unternehmens. Neben der regelmässigen Zusammenarbeit mit Hoch- und Fachhochschulen verleiht ABB Schweiz jedes Jahr einen Forschungspreis für Automation und einen für Energietechnik. Die Preise, die an der École Polytechnique Fédérale Lausanne (EPFL) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) vergeben werden, sind mit 5000 Franken für eine Diplomarbeit und mit 10'000 Franken für eine Doktorarbeit dotiert.

Ferroelektrische Transistoren und drahtlose Kommunikation

An der EPFL in Lausanne vergab ABB den Forschungspreis im Fachgebiet Informations- und Automationstechnik gleich zweimal: Dr. Giovanni Antonio Salvatore wurde für seine hervorragende Doktorarbeit mit dem Titel "Ferroelectric Field Effect Transistor for Memory and Switch Applications" ausgezeichnet. Darin analysiert er das Temperaturverhalten von ferroelektrischen Transistoren in Speicher- und Schaltanwendungen im Niederspannungsbereich theoretisch anhand der Landau-Theorie und validiert seine Ergebnisse experimentell an mehreren unterschiedlichen Feldeffekttransistoren.

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Dr. Adel Aziz erhielt den ABB-Forschungspreis für seine Doktorarbeit "Bringing Stability to Wireless Mesh Networks". Diese geht der Frage nach, warum es in der heutigen drahtlosen Kommunikation immer wieder zu Datenstaus und Netzunstabilitäten kommt und wie diese verhindert werden können. Dies ist besonders wertvoll in dünn besiedelten Gebieten oder nach Naturkatastrophen, wenn die Kommunikation schnell wieder aufgebaut werden muss.

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