Arbeitsplatzkrane Aktuelle Trends und Perspektiven Seite: 2/5 Inhalt des Artikels: Seite 1: Aktuelle Trends und Perspektiven Seite 2: Marc Rieser, Vetter Krantechnik Seite 3: Oliver Gans, Konecranes Seite 4: Stefan Steinberg, Demag Seite 5: Chrsitian Heid, SWF Krantechnik Anbieter zum Thema GIS AG Angehrn AG - Umformtechnik K-Profile AG Innovationen in Kunststoff Demag Cranes & Components GmbH Konecranes GmbH mehr weniger SWF Krantechnik GmbH VETTER Krantechnik GmbH weniger Ergänzendes zum ThemaDachzeileMarc Rieser, Geschäftsführer von Vetter Krantechnik„Eine Vernetzung der Arbeitsplatzkrane kann helfen, Arbeitszyklen zu erfassen, um daraus gezielt erforderliche Wartungen anzuzeigen“, sagt Marc Rieser, Geschäftsführer von Vetter Krantechnik. ( Bild: Vetter Krantechnik ) Welche Features werden bei Arbeitsplatzkranen besonders häufig nachgefragt?Wir erkennen einen Trend hin zu frei stehenden Arbeitsplatzsystemen, also aufgeständerten Kransystem, welche beliebig an den jeweiligen Arbeitsplätzen aufgestellt werden können. Hallen werden hinsichtlich ihrer statischen Auslegung immer leichter gebaut, sodass herkömmliche Hängekrananlagen immer seltener an die Gebäudeoberkonstruktion angebunden werden können. Bei gemieteten Hallen hat die aufgeständerte Krananlage zudem noch den Vorteil, jederzeit einfach demontiert werden zu können, was sich bei klassischen Hängekrananlagen eher schwierig darstellt. Bei aufgeständerten Kransystemen steht natürlich immer die Anforderung im Raum, eine möglichst geringe Anzahl von Stützen zu realisieren, das heißt, große Spannweiten bei gleichzeitig hohen Traglasten zu realisieren.Bei Arbeitsplatzkranen handelt es sich um Kransysteme bis maximal 1000 kg Traglast. In dem Bereich kommt es auf schnellen Umschlag an, das heißt die Kransysteme müssen ein hohes Maß an Leichtlauf bieten bei geringsten Verfahrkräften für den Bediener, denn in diesem Traglastbereich werden diese Kransysteme in der Regel manuell verfahren. Es kommt daher insbesondere darauf an, dass das Eigengewicht des Krans möglichst gering ist. Der Trend bei diesen Arbeitsplatzkranen geht eindeutig in Richtung Kransysteme mit Aluminiumschienen, weil das Eigengewicht von Aluminiumschienen deutlich geringer ist im Vergleich zu klassischen Profilschienen aus Stahl. Da bekanntermaßen der Werkstoff deutlicher weicher ist im Vergleich zu Stahl, geht das zulasten der Spannweiten. Hier gilt es anzusetzen.Wirken sich Trends wie Digitalisierung und Vernetzung auch auf diesen Bereich aus?Digitalisierung und Vernetzung mit Anlagen oder übergeordneten Steuerungen kommt in diesem Bereich unserer bisherigen Erfahrung nach eher selten vor. Sofern es sich um Arbeitsplätze handelt, an denen von Personen zu bedienende Maschinen stehen, oder es sich um Logistikarbeitsplätze handelt, an denen Menschen Arbeit verrichten, dienen Arbeitsplatzkrane als Hilfsmittel, um Lasten in einer begrenzten Fläche zu transportieren. Dennoch kann eine Vernetzung der Arbeitsplatzkrane helfen, Arbeitszyklen zu erfassen, um daraus gezielt erforderliche Wartungen anzuzeigen. Durch diese Art der „Predictive Maintenance“ können Ausfallzeiten minimiert und maximale Anlagenverfügbarkeit sichergestellt werden.Können digitale Lösungen helfen, die Sicherheit zu erhöhen?Arbeitssicherheit ist ein absolutes Muss. Egal ob es sich um einen hochkomplexen Kran oder um einen einfachen Arbeitsplatzkran handelt, die Arbeitssicherheit für den Bediener sollte immer höchste Priorität haben. Gleichzeitig muss die Krananlage so konzipiert sein, dass der Bediener im Umgang mit ihr möglichst geringe Belastung erfährt. Hoher Bedienkomfort, geringstes Eigengewicht der zu verfahrenden Massen und maximale Leichtgängigkeit des Systems sind gefordert.Wird die Automatisierung den klassischen Arbeitsplatzkran überflüssig machen?Die Automatisierung fängt hier nicht beim Kransystem an. Sofern der Arbeitsplatz selber noch von Menschen bedient wird, findet der Arbeitsplatzkran auch weiterhin seinen Einsatz. Wenn natürlich die Fertigung als solche oder die Logistik automatisiert wird, dann werden die Arbeitsplatzkrane in den Bereichen nicht mehr eingesetzt. Inhalt des Artikels: Seite 1: Aktuelle Trends und Perspektiven Seite 2: Marc Rieser, Vetter Krantechnik Seite 3: Oliver Gans, Konecranes Seite 4: Stefan Steinberg, Demag Seite 5: Chrsitian Heid, SWF Krantechnik > Nächste Seite (ID:44570197)