Knoll: Kühlschmieraggregate Auf Prozess abgestimmt kühlschmieren

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Knoll Maschinenbau GmbH zeigte zur Messe DST in Villingen-Schwenningen nachrüstbare Hochdruckaggregate zum Kühlschmieren, Einrichtungen zur Aerosol-Schmierung sowie Hard- und Software zum Steuern des internen Informations- und Materialflusses.

Intuitiv und einfach: Die Tastsysteme «Click.it» übertragen in Fertigungsbetrieben intern auf Tastendruck vorab konfigurierte Daten. (Bild:  Knoll)
Intuitiv und einfach: Die Tastsysteme «Click.it» übertragen in Fertigungsbetrieben intern auf Tastendruck vorab konfigurierte Daten.
(Bild: Knoll)

Kühlmittel unter Hochdruck

Das Bad-Saulgauer-Unternehmen stellte seine zum Einrüsten bei Herstellern und zum Nachrüsten in Fertigungsbetrieben geeigneten Hochdruckaggregate der Baureihe Lubi Cool vor. Diese bringen Kühlschmierstoff bei bis zu 150 bar Druck an die Eingriffstellen von Werkzeugen auf Werkzeugmaschinen. Sie sind mit einem Filter ausgestattet, der die Emulsionen und Öle zum Kühlschmieren reinigt.

Neben den bewährten Varianten S und M wird auf der Messe eine Ausführung L erstmals gezeigt. Diese kann mit zwei Hochdruckpumpen zusätzlich zur Niederdruckpumpe ausgerüstet werden. Bisher gab es nur Kombinationen aus einer Hoch- und einer Niederdruckpumpe. Somit kann die Variante L auf Drehmaschinen ausreichend Kühlschmiermittel zuführen, die mit zwei Revolvern ausgestattet sind.

Wirtschaftlich, effizient und nachhaltig: Schmieren mit Aerosolen vermindert Kühlschmiermittelverbrauch sowie Aufwand und Kosten für Werkstückreinigung und Schmierstoffenstorgung. (Bild:  Knoll)
Wirtschaftlich, effizient und nachhaltig: Schmieren mit Aerosolen vermindert Kühlschmiermittelverbrauch sowie Aufwand und Kosten für Werkstückreinigung und Schmierstoffenstorgung.
(Bild: Knoll)

Aerosol gerichtet zuführen

Unterschiedliche Fertigungsprozesse lassen sich technisch und wirtschaftlich optimal ohne Kühlschmierung verwirklichen. Um sie dennoch zu schmieren, kann man mit feinsten Schmierpartikeln gefüllte Aerosole an die Werkzeugschneiden zuführen. Das trägt dazu bei, Wärme aus dem Schneideneingriff und von der Schneide abzuführen. Dafür zeigte der Maschinenbauer Knoll in VS-Schwenningen seine Anlagen «Aerosol Master». Die Geräte nutzen die Aerosol-Trockenschmierung (ATS). Letztere trägt dazu bei, dass Werkzeuge längere Standzeiten erreichen oder Fertigungsprozesse bei höheren Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten ablaufen können.

Vor dem Hintergrund eines sehr niedrigen Verbrauchs an Schmierstoffen sind auch die Kosten zum Bereitstellen und Entsorgen minimal. Zudem benötigen die Geräte nur sehr wenig Energie. Bezogen auf eine Maschine ist der Verbrauch verglichen mit konventionellen KSS-Anlagen um bis zu 60 Prozent niedriger.

Intuitiv und einfach: Die Tastsysteme «Click.it» übertragen in Fertigungsbetrieben intern auf Tastendruck vorab konfigurierte Daten. (Bild:  Knoll)
Intuitiv und einfach: Die Tastsysteme «Click.it» übertragen in Fertigungsbetrieben intern auf Tastendruck vorab konfigurierte Daten.
(Bild: Knoll)

Intern kommunizieren

Um Prozesse in Produktion und Intralogistik mühelos und effizient anzustossen, entwickelte der Bad-Saulgauer-Maschinenbauer das Tastersystem «Click.it». Es überträgt in Fertigungsbetrieben intern Informationen. Drei Ausbaustufen an Hard- und Software sind verfügbar. Die Geräte lassen sich gezielt auf unterschiedliche Forderungen und Anwendungsbereiche konfigurieren. So kann man auf Tastendruck beispielsweise Informationen zum Zustand von Maschinen übertragen oder auch Halbzeuge und Betriebsstoffe anfordern.

(kmu)

(ID:50362040)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung