Aufschieben wäre fatal

Redakteur: Redaktion SMM

Der Druck zur Automatisierung entlang der ganzen Wertschöpfungskette hält unvermindert an, zur Festigung der Wettbewerbsfähigkeit gibt es wenig Alternativen. Entsprechende Investitionsentscheide dulden, trotz – oder gerade wegen – der aktuellen Situation, keinen Aufschub.

Nicht morgen oder übermorgen, sondern jetzt müssen produzierende Unternehmen die Weichen für ihre Zukunftsfähigkeit stellen. Denn täglich verschärft sich der Wettbewerb und hält neue Herausforderungen bereit. Vielem ist nur mit einer angemessenen Automatisierung zu begegnen, weshalb sich der Automatisierungsbedarf den aktuellen Widerwärtigkeiten zum Trotz wieder erhöhen wird. Nicht zuletzt soll laut IFR Statistical Department (www.worldrobotics.org) auch die Zahl der eingesetzten Roboter (demnächst) wieder zulegen.

Kurz und gut: Es gibt auch eine Zeit «danach», da werden jene Unternehmen erfolgreicher im Geschäft sein, die rechtzeitig in Technologie und Marketing investieren. Zunehmend sind dabei aber nicht nur die Investitionskosten zu berücksichtigen, sondern der gesamte Lebenszyklus einer Produktionseinrichtung muss in der Kalkulation beachtet werden. Neben einer unerlässlichen Produktivitätssteigerung sind Platzeinsparungen, Wartungsaspekte und ebenso das Thema Energie entscheidende Faktoren zum Erlangen von Kostenvorteilen.

Was die Automatisierungsbranche dazu alles anzubieten hat, wird sich in Kürze in Basel zeigen, wenn die go ihre Tore öffnet (1. bis 4. Sept.). Wir informieren Sie bereits im Vorfeld ausführlich über diese Veranstaltung (ab Seite 18), die auch in diesem Jahr wieder von der ineltec begleitet wird. Im Rahmen eines Interviews nimmt zudem der Messeleiter zur aktuell schwierigen Situation der Messen Stellung. Wir vom SMM freuen uns so oder so, Sie an unserem Messestand (L02 in Halle 2.0) begrüssen zu dürfen.

Ihr

hermann_joerg@vogel-media.ch