Aufzugbauer implementiert Microsoft Dynamics
Die Metallschneider GmbH aus D-Salzkotten fertigt Kleingüter- und Lastenaufzüge für verschiedenste Anwendungen. Hochgradig individuelle Produkte stellen dabei hohe Anforderungen an Produktion, Verwaltung und Vertrieb. Deshalb wurde die bisherige kaufmännische Unternehmenslösung ersetzt durch Microsoft Dynamics NAV - mit Tectura als Partner. Insbesondere die Konfiguration von Einzelkomponenten per Checklisten und Tecturas Einführungsmethodik überzeugte dabei die Entscheidungsträger.
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mei. Damit sich ein Unternehmen über 125 Jahre am Markt behaupten kann, muss es schon etwas Besonderes bieten. Und dieses Besondere kann man im Falle der Metallschneider GmbH durchaus wörtlich nehmen, denn, was das Unternehmen fertigt, macht es in den meisten Fällen nur einmal - speziell für jeden Kunden.
Metallschneider ist einer der deutschlandweit führenden Hersteller von Kleingüter- und Lastenaufzügen. Dank eines ausgeklügelten Baukastensystems kann das Unternehmen seine Aufzüge in nahezu jedes Gebäude und für fast jeden Zweck in beliebiger Grösse installieren. Und das ist auch notwendig, denn kein Kundenwunsch gleicht dem anderen. Flexibilität ist hier das Mass der Dinge. Ob es um Aufzüge für Restaurants, Hotels, Krankenhäuser, Praxen oder Privathäuser geht, für alle Anwendungen hat Metallschneider die passende Lösung bereit oder findet sie in enger Abstimmung mit seinen Kunden.
Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Metallschneider-Aufzüge und die damit verbundene Variationsbreite der Produktpalette stellen aber auch hohe Anforderungen an Produktion, Verwaltung und Vertrieb. Um hier den Überblick zu behalten, um Kunden präzise und verlässlich beraten und Produktionsaufträge effektiv durchführen zu können, bedarf es eines soliden Warenwirtschaftssystems - und genau hier gab es Ende 2007 für die Verantwortlichen bei Metallschneider Handlungsbedarf.
Neues im Aufzug
Der Status Quo war nämlich alles andere als zufriedenstellend: Die vorhandene kaufmännische Unternehmenslösung war zwar relativ einfach zu bedienen, es gab jedoch Probleme mit der Verfügbarkeit des Service-Providers. Da es sich um einen kleineren Anbieter handelte, waren auch die Investitions- und Zukunftssicherheit Punkte, die Fragen aufwarfen. Zusätzliche Insellösungen für verschiedene Aufgabenbereiche machten die Datenpflege aufwändig und erschwerten die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen.
Eine vollständige ERP-Erneuerung war also notwendig. Das neue System musste mit Funktionalitäten ausgestattet sein, die beim Altsystem schlicht fehlten und die die Integration der Geschäftsprozesse vorantreiben sollten: Der Vertrieb sollte beispielsweise in die Lage versetzt werden, alle möglichen Konfigurationen der Aufzüge direkt aus dem System zu beziehen, um Anforderungen der Kunden und technische Massgaben optimal zu koordinieren. Die Integration der Produktionsplanung war überhaupt ein zentraler Aspekt für die Wahl des neuen Systems. Aufzüge sollten per Checklisten aus den Einzelkomponenten konfiguriert, für die Produktion eingeplant und direkt an das vorhandene CAD-System übergeben werden können. Wichtig beim Konfigurator war eine hinterlegte Logik-Kontrolle, die nur mögliche beziehungsweise technisch sinnvolle Zusammenstellungen der einzelnen Aufzugskomponenten erlaubt. «Wir bauen Unikate, Null-Serien, diese Logik-Kontrolle sollte uns dabei unterstützen, Aufzüge genau so zu bauen, wie unsere Kunden sie brauchen und wünschen», erklärt Dipl.-Ing. Ingo Oelsmeier, Leiter Konstruktion und Verantwortlicher für die ERP-Einführung.
