Crevoisier SA Automatisierung, Mechanisierung und Schleifen ohne Grenzen

Redakteur: Anne Richter

Ein KMU, dem es gelingt, ständig Innovationen zu produzieren, ein charismatischer Leiter und ein Team aus motivierten Mitarbeitern, das ist das Geheimnis von Crevoisier SA. Dieses Unternehmen mit seinen 70 Angestellten und Sitz in Les Genevez ist innovativ auch dank der Unterstützung seiner exzellenten Partner und einem leistungsfähigen Entwicklungsteam.

Turn@x6, ein ausgeklügeltes System von drei Drehachsen.
Turn@x6, ein ausgeklügeltes System von drei Drehachsen.
(Bild: Crevoisier)

Nicht weniger als 40 Jahre Geschäftstätigkeit im Maschinenbau und in der Automatisierung und eine Präsenz auf allen fünf Kontinenten – das zeichnet die Crevoisier SA, Hersteller von Endbearbeitungs- und Schleifmaschinen, Automation und Handlingssystemen aus. Zehn Personen, die in der Forschung und Entwicklung tätig sind, sind ein Zeichen, dass man nicht spart, um innovativ zu sein und immer an der Spitze der Entwicklung zu stehen. Die neuralgischen Bauteile und die Prototypen werden inhouse gefertigt, aber der Grossteil der Fertigung ist ausgelagert. Die Montage und Verkabelung geschieht unternehmensintern, was ermöglicht, das strategische Know-how im Unternehmen zu erhalten.

Das Schlachtross von Crevoisier für die Automatisierung ist die C-60, eine Ladungs-/Entladungszelle, die einen mehrgelenkigen 6-Achsen-Roboter von Stäubli enthält. Diese Modullösung passt sich problemlos an die Crevoisier-Maschinen und an klassische Herstellungszentren an. Andere Automatisierungslösungen sind ebenfalls verfügbar. Wie bei Crevoisier üblich – eine oder zwei neue Maschinen kommen jedes Jahr auf den Markt. Während 2015 gab es die C-440, eine innovative Schleifmaschine für eine noch grössere Flexibilität.

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Das Schleif- und Endbearbeitungszentrum C-480 für flexible Positionierung und mit vereinfachter Programmierung ist mit 7 CNC-Achsen versehen, wovon 6 simultan interpolierbar sind. Die Anordnung der Achsen A-B-C ist so gestaltet, dass der Punkt, an dem sich die drei Achsen treffen, in der Mitte des Bauteils liegt. Wenn man diese Achsenkonfiguration Turn@x6 verwendet, ist es möglich, das Stück auf eine sehr flexible Weise zu positionieren und somit die Oberflächen so zu verarbeiten, dass sie in einer Vielzahl von Richtungen ausgerichtet werden können. Die Programmierung wird so vereinfacht, die Bewegungen der Linearachsen werden vermindert, was einen Zeitgewinn bei der Verarbeitung bedeutet. Dieses Schleifzentrum ist steif genug, um harte Materialien wie Saphir und Keramik zu bearbeiten und garantiert exzellente Schnittgeschwindigkeiten, fünf- oder sechsmal schneller als die gängigen Geschwindigkeiten für diese harten Materialien und zweimal schneller als für Stahl, Gold oder Platin.

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