Robotik & intelligente Maschinen Schweizer Jungforscher gewinnt ISEF-Bronze

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Die Schweiz glänzt auf internationalem Parkett: Maurice Zemp (19) aus dem Kanton Nidwalden hat an der Weltmeisterschaft für Nachwuchsforschende «ISEF» in Phoenix (Arizona, USA) die internationale Jury überzeugt.

Maurice Zemp, einer von 1724 Jungforschenden an der Weltmeisterschaft: «ISEF hat mir etwas geschenkt, was ein Schulbuch niemals könnte: Die Chance, mich mit tausenden passionierten jungen Innovator*innen zu vernetzten, die gerade dabei sind, die Welt zu verändern.»(Bild:  Stiftung Schweizer Jugend Forscht)
Maurice Zemp, einer von 1724 Jungforschenden an der Weltmeisterschaft: «ISEF hat mir etwas geschenkt, was ein Schulbuch niemals könnte: Die Chance, mich mit tausenden passionierten jungen Innovator*innen zu vernetzten, die gerade dabei sind, die Welt zu verändern.»
(Bild: Stiftung Schweizer Jugend Forscht)

Mit seinem Projekt «Reinforcement-Learning-basiertes Drohnenracing für Nanocopter mit selbst entwickeltem Motion-Capture-System» erreichte Maurice Zemp aus Oberdorf NW den dritten Platz in der Kategorie Robotik & intelligente Maschinen an der ISEF (Regeneron International Science and Engineering Fair) 2026.

Die offizielle Schweizer Delegation am ISEF (v. l. n. r.: Maurice Zemp (19) aus Oberdorf NW, Laurin Grob (19) aus Malans GR und Rufus Spyra (18) aus Herrenschwanden BE).(Bild:  Stiftung Schweizer Jugend Forscht)
Die offizielle Schweizer Delegation am ISEF (v. l. n. r.: Maurice Zemp (19) aus Oberdorf NW, Laurin Grob (19) aus Malans GR und Rufus Spyra (18) aus Herrenschwanden BE).
(Bild: Stiftung Schweizer Jugend Forscht)

Der Weg an den weltweit grössten Wettbewerb für Nachwuchsforschende begann mit der Auszeichnung am Nationalen Wettbewerb von «Schweizer Jugend forscht». Die Stiftung nominierte im April 2025 die offizielle Schweizer Delegation zur Teilnahme an der ISEF. Ermöglicht wurde dies von der Gebauer Stiftung, die diesen Sonderpreis stiftet. Mit der Auszeichnung gehört Maurice zu den besten Jungforschenden weltweit.

Maurice Zemp hat ein auf «Reinforcement Learning» basierendes System für autonomes Drohnenracing für Nanocopter entwickelt und damit den dritten Platz an der ISEF belegt.(Bild:  Stiftung Schweizer Jugend Forscht)
Maurice Zemp hat ein auf «Reinforcement Learning» basierendes System für autonomes Drohnenracing für Nanocopter entwickelt und damit den dritten Platz an der ISEF belegt.
(Bild: Stiftung Schweizer Jugend Forscht)

Ein Schweizer Experte sagte über die in Phoenix prämierte Arbeit: «Maurice Zemps Arbeit zeugt von grosser Begeisterung für Robotik und autonomes Fliegen. Mit viel Einsatz entwickelte er ein gesamtheitliches System, das anspruchsvolle Software mit selbstgebauter Hardware kombiniert. Besonders beeindruckend ist, dass er ein eigenes ‹Motion-Capture-System› realisierte und seine Simulationsergebnisse erfolgreich auf eine reale Drohne übertrug. Seine sorgfältige Analyse jeder Systemkomponente zeigt ein gutes Verständnis für Robotik und Systemintegration. Die schriftliche Arbeit ist umfangreich, klar strukturiert und auf hohem sprachlichem Niveau verfasst.»

Über die ISEF

Die «International Science and Engineering Fair» (ISEF) ist der weltweit grösste Projektwettbewerb für wissenschaftliche Forschungsprojekte, die von Schüler*innen durchgeführt werden. Sie wurde 1950 ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einem bedeutenden Ereignis in der globalen Wissenschaftsgemeinschaft entwickelt. Die ISEF bringt jedes Jahr 1800 Jugendliche aus der ganzen Welt zusammen, um ihre Forschungsarbeiten zu präsentieren, Ideen auszutauschen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Die ISEF ist eine inspirierende Veranstaltung, die die nächste Generation von Wissenschaftler*innen und Innovator*innen feiert und fördert.

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(jst)

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