Konstruktion

Automatisierungsanlagen konstruieren – wie ein Uhrwerk

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Durch die fast nahtlose Verbindung der Einzellösungen innerhalb der Autodesk Product Design Suite lassen sich auch Änderungen einfacher umsetzen. Nimmt ein Konstrukteur beispielsweise eine Modifikation im 3D-Inventormodell vor, wird diese automatisch auch im 2D-Modell aktualisiert. „Bei der Layoutplanung sind dreidimensionale Modelle nicht überall sinnvoll, man benötigt auch immer noch 2D-Pläne“, macht Didier Chavanne deutlich. „Die Stärke der Product Design Suite liegt also in der sinnvollen Kombination aus AutoCAD und Inventor.“ Die zweidimensionalen Pläne müssen zudem ausreichend genau sein, wie der IT-Manager weiter erklärt: „Mit der Product Design Suite stellen wir sicher, dass unsere 2D-Pläne die notwendige Qualität besitzen, die für den Zusammenbau der Maschine durch den Maschinenbautechniker erforderlich ist.“

Auch beim Umgang mit grossen Baugruppen zeigt die Product Design Suite ihre Vorteile. „Grosse Komponenten sind aufgrund ihrer Komplexität und Dateigrösse schwer zu handhaben“, erklärt Chavanne. „Deshalb etablierten wir bestimmte Konstruktionsmethoden, um kleinere Baugruppen zu erhalten. Die Funktion „vereinfachte Modelle“ der neueren Inventor-Versionen nimmt uns das jetzt ab, denn damit lassen sich Baugruppen auf Knopfdruck vereinfachen, sodass kleinere Dateien entstehen.“

Anlagenbaukasten Factory Design Suite

Seit Mitte 2012 verwendet Mikron Automation auch die Autodesk Factory Design Suite, ein umfassendes Tool zur Planung kompletter Anlagen, Produktionshallen und sogar ganzer Werke. Anwendungstechniker und Vertriebsmitarbeiter in Boudry nutzen die Lösung, um anhand einer Komponentenbibliothek 3D-Layouts der Anlagen zu erstellen. Damit können sie beispielsweise den Kunden im Angebotsgespräch ein genaueres Bild der geplanten Anlage vermitteln oder eine exakte Layoutplanung durchführen. „Früher nahm die Erstellung solcher 3D-Modelle viel Zeit in Anspruch“, erklärt Didier Chavanne. „Heute setzen die Mitarbeiter die Layouts aus voreingestellten Bauteilen aus der Bibliothek zusammen. Dadurch können wir diese dreidimensionalen Modelle in derselben Zeit erstellen, die wir früher für 2D-Layouts benötigten.“

Konzentration auf das Wesentliche

Neben all der technischen Raffinessen und Möglichkeiten, die die Autodesk Lösungen bieten, schätzt Didier Chavanne vor allem die einfache Bedienbarkeit der Software. Neue Anwender können schnell darin geschult werden und schon nach kurzer Zeit damit arbeiten. Und auch Projektleiter, die die Softwarelösung nur noch gelegentlich nutzen, kommen damit sehr gut zurecht. „Autodesk Inventor ist eines der einfachsten CAD-Systeme, die ich kenne“, lobt der IT-Manager. „Die Bedienung ist so leicht, dass sich der Ingenieur auf das konzentrieren kann, was wirklich zählt, nämlich das Konstruieren.“

Da die Zusammenarbeit mit den Kollegen anderer Standorte weltweit immer wichtiger wird, wurden vor kurzem in der Niederlassung in Singapur Arbeitsplätze mit der Autodesk Product Design Suite sowie der Factory Design Suite eingerichtet. Damit lassen sich Projektdaten besser mit den Konstruktionsstandorten in der Schweiz und Denver/USA austauschen. <<

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