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Konstruktion Automatisierungsanlagen konstruieren – wie ein Uhrwerk

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

Mikron Automation entwickelt kundenspezifische und leistungsfähige Automationslösungen, die den höchsten Präszisionsansprüchen genügen. Dabei setzt das Unternehmen auf die Softwarelösungen von Autodesk.

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Während des Angebotsprozesses erhält der Kunde zum besseren Verständnis ein mit der Autodesk Factory Design Suite erstelltes Layout.
Während des Angebotsprozesses erhält der Kunde zum besseren Verständnis ein mit der Autodesk Factory Design Suite erstelltes Layout.
(Mikron/Autodesk)

Im Herzen des Schweizer Uhrmacherzentrums zwischen Genf und Basel befindet sich in Boudry der Hauptsitz von Mikron. Präzision und Zuverlässigkeit sind das, was die Mikron Gruppe mit den Schweizer Uhrmachern verbindet. Das Unternehmen wurde 1908 als Mikron Maschinenfabrik in Biel gegründet und leistete mit seinen Verzahnungsmaschinen und Werkzeugen in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts einen wichtigen Beitrag zur Industrialisierung der Schweizer Uhrenindustrie. Ab 1960 weitete Mikron seine industriellen Tätigkeiten unter anderem auf Fräsmaschinen, Kunststoffkomponenten und Bearbeitungssysteme aus. In den letzten Jahren entwickelte sich das Unternehmen zu einem global tätigen, technologisch führenden Anbieter von Fertigungs- und Automatisierungslösungen zur Herstellung von hochpräzisen Produkten in grossen Stückzahlen.

Betreut von A bis Z

Die Division Mikron Automation deckt den Bereich der Automatisierung ab und bietet kundenspezifische und leistungsfähige Lösungen. Seit dem Bau der ersten Montageanlagen vor über 37 Jahren stellte der Unternehmensbereich fast 3000 Systeme her und belieferte Kunden aus unterschiedlichen Branchen auf der ganzen Welt: Dazu gehören beispielsweise Unternehmen aus der Medizin- und Pharmabranche, der Automobilzuliefererindustrie, der Elektro- bzw. Elektronikindustrie, der Konsumgüter- sowie der Solarindustrie. An insgesamt fünf Standorten in der Schweiz, Deutschland, den USA, Singapur und China bieten die 554 Mitarbeiter neben der Entwicklung und Herstellung auch einen umfassenden Kundensupport. Angefangen bei der Planung, über das Hochfahren der Produktion bis hin zum Aufrechterhalten der Produktionskapazität stehen sie den Kunden jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

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2D und 3D in einem Paket

Wer so hohe Ansprüche an die Präzision seiner Anlagen hat, der benötigt auch bereits bei der Anlagenkonzeption und -planung die bestmögliche Unterstützung. Deshalb setzt Mikron schon seit 1995 auf Softwarelösungen von Autodesk. Anfangs erfolgte die mechanische Konstruktion noch in 2D mit AutoCAD. 2003 fiel dann die Entscheidung, künftig mit Autodesk Inventor dreidimensional zu konstruieren. Seitdem stellten die Schweizer sukzessive auf 3D-Modellierung um. Mittlerweile nutzt Mikron die Autodesk Product Design Suite und die darin enthaltenen Lösungen Autodesk Inventor und Autodesk AutoCAD zur Konstruktion aller Anlagenkomponenten. Die Suite ist ein umfassendes Softwarepaket, das mit Werkzeugen für Konstruktion, Simulation, Zusammenarbeit und Visualisierung den gesamten Produktentwicklungsprozess in 3D abdeckt. Anhand eines digitalen Prototyps lassen sich die Eigenschaften der geplanten Anlage bereits während der Konstruktion vorhersagen und optimieren. „Durch die Autodesk Product Design Suite konnten wir unsere Konstruktionsqualität insgesamt noch verbessern“, stellt Didier Chavanne, Leiter IT-Management bei Mikron SA Automation fest. „Wir können genauer planen und Fehler sowie Kollisionen innerhalb der Konstruktion sowie zwischen Anlage und Peripherie früher erkennen.“ Alle neuen Anlagenkomponenten werden bei Mikron mit Autodesk Inventor in 3D konstruiert. Autodesk AutoCAD Mechanical kommt nicht nur zum Einsatz, wenn ältere zweidimensionale Datenbestände aufgearbeitet werden müssen, sondern dient auch der Erstellung von Pneumatikschaltplänen oder Maschinenlayouts. Bei Mikron wird zudem Autodesk AutoCAD Electrical für die gesamte elektrotechnische Planung genutzt, etwa für Schalt- und Steuerungssysteme oder zur Erstellung von Schemazeichnungen. So können Mechanik und Elektronik also schon während der Produktentwicklung digital zusammengeführt werden.

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