Bauberger AG zügelt 600 Tonnen Material der RCM-Estech AG

Redakteur: Redaktion SMM

Anfang Juli lud die RCM-Estech AG den Schweizer Maschinenmarkt zu ihren Zügeltermin in das gegenüberliegende Nachbargebäude ein. Insgesamt 600 Tonnen Material mussten von dem alten Gebäude in das neue Gebäude verfrachtet werden. Über 1,5 Jahre dauerte die Planung, die bis ins kleinste Detail vorbereitet wurde. Jede der 195 Maschinen durfte maximal nur drei Tage still stehen. Durchgeführt wurde der Maschinenumzug durch die Spezialisten der Bauberger AG.

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Das Unternehmen Bauberger macht hier einen aussergewöhnlich guten Job“ sagt kurz und knapp Markus Frauchiger, Geschäftsleiter des 100 Mitarbeiter-Unternehmens RCM-Estech AG in Burgdorf. Die Bauberger AG ist spezialisiert auf Industrieumzüge und bei einem solchen Auftrag in ihrem Element. Wie Ruedi Bauberger (Geschäftsführer, Bauberger AG) im Gespräch mit dem SMM sagte, seien bei einer solch grossen Aktion die Wetterbedingungen sehr wichtig. Bei Regen wäre das Handling der tonnenschweren Werkzeugmaschinen nicht unproblematisch. Als der SMM vor Ort war, wurde gerade ein SIP-Lehrenbohrwerk aus dem Gebäude mit zwei Schwerlastkranen, die synchron arbeiten mussten, gehoben. Hier ist die Präzision der Logistiker gefragt, damit das Lehrenbohrwerk nachher die H6er-Passungen mit der gleichen Sicherheit fertigt wie zuvor.Dass Mitarbeiter auch nach der Pensionierung noch 100% professionelle Arbeit abliefern können bewies Ernst Brügger. Er war langjähriger Mitarbeiter und Werkstattchef bei der RCM-Estech (früher ein Bereich der Aebi AG) und unter anderem für die Maschinenbeschaffung zuständig gewesen. Markus Frauchiger: „Wir haben Herrn Brügger angefragt, ob er die Planung des Umzuges organisieren möchte. Er hat das hervorragend realisiert. Er wusste ganz genau, wie die Maschinen zu demontieren sind und wo sie ihren optimalen Standort haben. Das war schon beeindruckend.“Nicht länger als drei Tage StillstandThorsten Domke, Leiter Verkauf der RCM-Estech AG, betonte, dass es wichtig sei, die Maschinen effizient zu zügeln. Insgesamt versuchen wir es so zu organisieren, das keine Maschine länger als 3 Tage Stillstand hat. Denn nach wie vor müssen wir unsere Aufträge abarbeiten. Und derzeit läuft es wieder recht gut. Wir wechselten in diesem Frühjahr von der Kurzarbeit direkt in den Zweischichtbetrieb. Das muss man auch erst einmal bewältigen, das ist kein Selbstläufer.“ Dass es aktuell wieder besser läuft zeigt eine Investition in ein neues Starrag-Heckert Bearbeitungszentrum, das demnächst den Maschinenparkt ergänzen wird.