Bedienkomfort serienmässig
Da die steigende Funktionsvielfalt von mobilen Arbeitsmaschinen ohne den Einsatz elektronischer Steuerungen nicht möglich wäre, kommt der Beherrschung der Elektronik über eine so genannte Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMS) eine zentrale Bedeutung zu. Für seine bislang leistungsfähigsten Bagger der neu entwickelten S3-Serie wählte Kaiser das BODAS-Display DI3 von Rexroth als universelle MMS.
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joe. Der Trend zu mehr Automatisierung und höherer Funktionalität bei mobilen Arbeitsmaschinen ist nicht zu übersehen, sei es beim landwirtschaftlichen Ernteeinsatz, auf der Autobahnbaustelle oder beim Bewegen schwerer Lasten. Bestes Beispiel dafür sind die hochkomplexen Schreitbagger des Liechtensteiner Unternehmens Kaiser, die vor allem in sehr schwer zugänglichen Umgebungen eingesetzt werden.
«Die Allroad-Bagger unserer neuen S3-Serie beweisen, dass wir unsere Maschinen ständig weiterentwickeln. Eines unserer Ziele ist, trotz steigender Komplexität der Aufgaben, den Komfort und die Bedienfreundlichkeit für die Fahrer zu erhöhen», erläutert André Bieri, Leiter der Entwicklung bei Kaiser.
Denn entspanntere Bediener arbeiten konzentrierter, was die Fehlerquote senkt. «In der Vergangenheit haben wir mit rein hydraulischen Konzepten wie Load-Sensing und LUDV (Lastdruckunabhängige Durchflussverteilung) grosse Sprünge gemacht. Heute ist es die Kombination von Hydraulik und Elektronik, die uns den Weg in die Zukunft weist ? zumal ja auch die modernen Dieselmotoren alle elektronisch geregelt werden», meint Bieri.
Zusätzlich zur Steigerung von Funktionalität und Bedienkomfort helfen elektrohydraulische Steuerungen, die Energieeffizienz der Maschine zu verbessern, zum Beispiel durch die optimale Druck- und Mengenanpassung beim Zubehörmanagement oder durch die Erreichung des jeweils optimalen Betriebspunkts des Dieselmotors. Die mögliche Darstellung des aktuellen Dieselverbrauchs bedeutet einen wichtigen Wettbewerbsvorteil für die Käufer des S3-Schreitbaggers.
Hochwertige Optik und Haptik
«Die Beherrschbarkeit der elektronischen Möglichkeiten hat für uns oberste Priorität bei der Entwicklung. Ansonsten erreichen wir genau das Gegenteil von dem, was wir wollen», betont Bieri, «und deshalb haben wir uns mit dem Thema MMS für den S3 sehr intensiv auseinandergesetzt.» Dass die Entscheidung auf das Rexroth-Display fiel, war also kein Zufall. Schon die manuelle Bedienbarkeit mittels des fein gerasterten Drehgebers ist schnell, logisch und intuitiv und dank des Hall-Effekts auch sehr robust und völlig verschleissfrei.
Die sechs beleuchteten Auswahltasten befinden sich auf einer Seite des Displays unterhalb des Drehgebers und ermöglichen so eine einhändige, ergonomisch optimierte Bedienung. Die visuelle Darstellung steht der hochwertigen Haptik in nichts nach: Ein Kontrastverhältnis von 400:1 und die hohe Farbbrillanz des 6,5?? grossen Bildschirms, mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln, (VGA) garantieren eine stets gute Ablesbarkeit für die Bediener. In Verbindung mit dem 32-bit-Grafikprozessor sorgen sie für eine hohe Dynamik der Anzeige, zum Beispiel bei der Darstellung von Zeigern in nachgebildeten Rundinstrumenten.
