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Gute Dokumentation spart Zeit und Kosten
Das Team vom Betriebs-Engineering legt grossen Wert auf den einheitlichen Aufbau und die lückenlose Dokumentation bei Elektroschaltplänen. Gute Dokumentation ist eine Disziplinfrage, nicht minder wichtig ist allerdings das richtige Werkzeug. Unter Eplan erstellte Schaltpläne, die unkompliziert auch als PDF am Laptop eingesehen werden können, erleichtern mit ihrer vertrauten Struktur auch den Service-Mitarbeitern die Arbeit, wenn mal Störungen im Betrieb auftreten: «Den Fehler finden sie in jedem Fall – die Frage ist nur, ob in einer Viertelstunde oder in mehreren Stunden», meint U. Stiebeling. Mit übersichtlichen und aktuellen Eplan-Visualisierungen sind Störungsursachen in der Regel schnell gefunden, ohne kostspielige lange Stillstände.
Klare Richtlinien vermeiden unlesbare Pläne. Das gilt für das eigene Team genauso wie für externe Zulieferspezialisten, an die Aufträge für komplexe Grossanlagen z. B. in der Getränkeabfüllung vergeben werden. Krombacher verlangt deshalb nicht nur von allen Anlagenlieferanten die Dokumentation auf Basis von Eplan Electric P8, auch wenn sie die Aufträge dafür ausser Haus vergeben müssen, sondern gibt ihnen auch klare Richtlinien für den Einsatz des CAE-Systems nach Krombacher-Standards vor und schult sie in der richtigen Anwendung. Die Zeichner sind dabei frühzeitig mit an Bord, «damit wir eine einheitliche Sprache sprechen», wie es der für Eplan zuständige Elektroniker U. Klappert ausdrückt. Diese strukturierte Arbeitsweise werde sich schon deshalb durchsetzen, weil die Umsetzung der DIN EN 81346 klare Richtlinien unumgänglich macht.
Sehr geschickt
«Unser Ziel ist gruppenorientiertes Zeichnen, damit jeder Beteiligte mit den Plänen gut arbeiten kann», unterstreicht Torsten Friedrich. Der Richtlinienkatalog mit allen Vorgaben für die optimale Einstellung von Eplan Electric P8 wurde zusammen mit Eplan erstellt; «das hätten wir allein nicht machen können, es war gut, mit Fachleuten zu arbeiten, die das System und uns kennen», bekennt T. Friedrich. Wer einen Krombacher-Auftrag annimmt, bekommt eine Musterdokumentation auf Datenträger, Stammdaten und Komponentenbibliotheken zur Verfügung gestellt. Ziel ist die Vereinheitlichung von Aufbau, Nomenklatur und Dokumentation und eine strukturierte Archivierung, damit auf Projektdaten schneller zugegriffen und nicht zuletzt der Aufwand für Instandhaltungskosten reduziert werden kann. Und nicht zu vergessen – geschulte Lieferanten können auch bessere Angebote machen.
Bewährt haben sich die Krombacher-Richtlinien besonders beim richtigen Handhaben der Prüfläufe. Krombacher verlangt von seinen Lieferanten geprüfte Zeichnungen, denn «fehlerhafte Pläne sind verbranntes Geld». Die Prüf-Software von Eplan ist nach Torsten Friedrichs Urteil «sehr geschickt und deckt Fehler schnell auf»; aber man muss die Tiefe des Prüflaufs richtig einstellen, um nicht zu viele unnötige Fehlermeldungen zu bekommen, z. B. bei der detaillierten Definition der Drahtverläufe.
Einheitlichkeit
Diese Strategie der Einheitlichkeit sei «in der Industrie noch nicht überall so verbreitet», meint U. Stiebeling. Krombacher hat damit aber gute Erfahrungen gemacht: Alle Projekte sind ähnlich angelegt, und die Fehlersuche ist stark vereinfacht. Der nächste Schritt ist, mit Hilfe von Eplan Fluid bei der Pneumatikkonstruktion in dieselbe Richtung zu gehen. Das liegt nahe, schliesslich wird jede Pneumatikkomponente auch elektrisch angesteuert. «Die Pneumatik muss genauso sorgfältig gepflegt werden wie die Elektrokonstruktion», meint Udo Klappert; sie zu vernachlässigen, kann sich mit zeit- und kostenträchtigen Stillständen rächen. Mit durchgängiger Elektro- und Pneumatikkonstruktion und -dokumentation aus einem Guss wird das Krombacher-Betriebs-Engineering weitere Zeit- und Kostenvorteile in Entwicklung, Konstruktion und Instandhaltung realisieren können. <<
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