Projektieren und dokumentieren mit der Eplan-Plattform Bier brauen mit Eplan

Autor / Redakteur: Michael Paulwitz / Luca Meister

>> Krombacher ist eine der grössten eigenständigen, überregionalen Grossbrauereien in Familienbesitz. 2012 wurde mit über 6,5 Millionen Hektolitern Gesamtabsatz ein neuer Rekord erreicht. Der Slogan «So einzigartig wie sein Geschmack» wird auch technologisch untermauert. Laufend werden die Produktions- und Logistikanlagen erweitert und modernisiert, um mit der Expansion des Unternehmens Schritt zu halten. Den Überblick bei der effizienten Elektroplanung, Modifikation und Dokumentation bestehender und neuer Anlagen behält Krombachers Betriebs-Engineering mit der Eplan-Plattform.

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Lagertank.
Lagertank.
(Bild: Krombacher)

Im deutschen Krombach, ein Kreuztaler Stadtteil, sind die Brauereianlagen zweigeteilt: Am Stammsitz wird produziert, Abfüllung und Logistik sind auf der anderen Seite der Strasse. Produktion und Abfüllung sind durch unterirdische Verbindungsleitungen unter der viel befahrenen Bundesstrasse hinweg verbunden.

Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Technik und Produktionslogistik. «Wir haben einen hohen Automatisierungsgrad», betont Ulrich Stiebeling, Leiter der Abteilung Betriebs-Engineering. Über 1000 Steuerungen und Schaltschränke sind gegenwärtig auf dem ganzen Betriebsgelände installiert. Für die Elektrokonstruktion setzt Krombacher auf «Eplan Electric P8 Professional», erweitert um die Tools «Eplan Fluid» für die Pneumatikkonstruktion und «Eplan View» für Visualisierung und Dokumentation.

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A jour bleiben

Die Brauerei legt Wert darauf, dass immer die neueste Version im Haus eingesetzt wird. Mit tatkräftiger Unterstützung von Eplan hat das Krombacher-Betriebs-Engineering Eplan Electric P8 für die eigenen Bedürfnisse spezifiziert und Makros für häufiger benötigte Komponenten angelegt, soweit diese nicht ohnehin über das «Eplan Data-Portal» vom Hersteller zur Verfügung gestellt werden.

«Ein Neuling kommt mit P8 noch besser zurecht als mit der Vorgängerversion», berichtet Elektroniker Udo Klappert, selbst ein alter Hase, der in den Achtzigern noch mit Tusche, Schablone und Rasierklinge am Zeichenbrett auf Pergamentpapier gearbeitet hat. Der Seiten-Navigator, in dem Änderungen auch direkt eingegeben werden können, ist eine «feine Sache» und schafft gute Übersicht; vertraute Befehle aus der Microsoft-Welt, z. B. für das Ausschneiden und Einfügen von Elementen, tragen zusätzlich zum angenehmen Handling bei. Regelmässige Schulung und Weiterqualifizierung bei Eplan sind für ihn und seine Kollegen ein Muss, um neue Kenntnisse und Funktionalitäten zu erwerben.

Problemlose Migration

Das Betriebs-Engineering hat bei Krombacher ein breites Aufgabenspektrum zu bewältigen: Wo Geräte ausgetauscht, Anlagen erweitert oder optimiert werden müssen, pflegt das Team von Ulrich Stiebeling die zahlreichen Änderungen meist selbst in die Pläne ein. Kleinere Anlagen werden auch komplett im eigenen Haus geplant und realisiert, auch die Konvertierung der alten Pläne von «Eplan 5.70» auf P8 wird in solchen Fällen mit eigenen Kräften gestemmt. Die grosse Erleichterung dabei: Unter Eplan 5.70 angelegte Makros lassen sich problemlos auf die Eplan-Plattform migrieren. «Bei Umbauten oder grösseren Ergänzungen von Anlagen oder Maschinen muss von Fall zu Fall entschieden werden: konvertieren oder neu zeichnen. Für die Zukunft ist ein neu gezeichneter Plan natürlich immer von Vorteil», erläutert der Leiter des Betriebs-Engineerings. Lediglich ältere Pläne aus dem Vorgängersystem lassen sich nicht konvertieren, sondern müssen komplett in Eplan Electric P8 neu gezeichnet werden; trotzdem ist das die Regel, nur in Ausnahmefällen werden Änderungen in die alten Unterlagen eingepflegt.

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