3D-Druck in der Automobilindustrie BMW investiert über 10 Mio. Euro in 3D-Druck

Von Simone Käfer 1 min Lesedauer

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Die BMW Group plant einen einen Campus für Additive Fertigung in Oberschleissheim, nördlich von München, für mehr als 10 Mio. Euro.

Das 3D-Druck-Zentrum ist BMW mehr als 10 Mio. Euro wert.(Bild:  www.guenterschmied.com, BMW)
Das 3D-Druck-Zentrum ist BMW mehr als 10 Mio. Euro wert.
(Bild: www.guenterschmied.com, BMW)

Innerhalb des Produktionsnetzwerks soll der Campus mit mehr als 30 industriellen Metall- und Kunststoffanlagen wie ein Pilotwerk neue Techniken der Additiven Fertigung vorantreiben und diese dann dem Netzwerk zur Verfügung stellen, meldet der Automobilkonzern. Schwerpunkt ist dabei die Produktion von Teilen für die Prototypenfertigung, für die Serienproduktion und für individualisierte Fahrzeugteile. Darüber hinaus ist der Campus als interdisziplinäre Schulungs- und Projektfläche gedacht, beispielsweise für Entwicklungsingenieure. Maximal 80 Mitarbeiter werden das bereits bestehende Gebäude mit über 6000 m2 Grundfläche beziehen. Die Eröffnung des Campus ist für Anfang 2019 geplant.

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3D-gedruckt wird bei BMW bereits, beispielsweise die Halterung der Verdeckabdeckung des BMW i8 Roadster. Die Kleinserie von mehreren tausend Stück besteht aus einer Aluminiumlegierung, die zwar leichter ist als die üblichen Kunststoffspritzgussteile, aber eine höhere Steifigkeit aufweist, erklärt BMW. Auch bei individualisierten Fahrzeugteilen gewinnt die additive Fertigung zunehmend an Bedeutung. Das neue Produktprogramm Mini Yours Customised ermöglicht es Kunden unter anderem, ausgewählte Komponenten wie die Einleger des Seitenblinkers und Dekorleisten des Armaturenbretts nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und anschliessend additiv produzieren zu lassen.

Dieser Beitrag ist zuerst auf unserem Partnerportal maschinenmarkt.vogel.de

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