Grundsteinlegung für den Innovations- und Produktionsstandort Campus Reichhold Oerlikon investiert in der Schweiz

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Oerlikon feiert die Grundsteinlegung für sein neues globales Innovations- und Produktionszentrum für thermische Spritzverfahren sowie Beschichtungslösungen auf dem Campus Reichhold im Kanton Aargau, welches mit einer Investition von CHF 40 Mio. realisiert wird.

Grundsteinlegung für den Innovations- und Produktionsstandort Campus Reichhold (v. l. n. r.): André Degelo (Teamleiter Construction Management HIAG), Alex Römer (Arealentwickler HIAG), Andreas Arrigoni (Gemeindeammann Hausen), Christoph Roos (Managing Director und Leiter Projektabwicklung Oerlikon), Dieter Egli (Landammann Kanton Aargau), Dirk Linzmeier (COO Oerlikon), Simon Kopf (Leiter Schweiz und Liechtenstein Oerlikon), Andrea Lai (Präsident Globale Operationen), Marco Feusi (CEO HIAG), Andreas Rohregger (Leiter Globale Immobilien Oerlikon) und Philipp Schneiter (Manager Standortentwicklung und Betrieb Oerlikon).(Bild:  Oerlikon)
Grundsteinlegung für den Innovations- und Produktionsstandort Campus Reichhold (v. l. n. r.): André Degelo (Teamleiter Construction Management HIAG), Alex Römer (Arealentwickler HIAG), Andreas Arrigoni (Gemeindeammann Hausen), Christoph Roos (Managing Director und Leiter Projektabwicklung Oerlikon), Dieter Egli (Landammann Kanton Aargau), Dirk Linzmeier (COO Oerlikon), Simon Kopf (Leiter Schweiz und Liechtenstein Oerlikon), Andrea Lai (Präsident Globale Operationen), Marco Feusi (CEO HIAG), Andreas Rohregger (Leiter Globale Immobilien Oerlikon) und Philipp Schneiter (Manager Standortentwicklung und Betrieb Oerlikon).
(Bild: Oerlikon)

Am neuen Standort werden rund 250 hochqualifizierte Mitarbeitende beschäftigt, die derzeit an drei separaten Schweizer Standorten tätig sind. Der Campus Reichold integriert Forschung und Entwicklung, Engineering, Produktion und Vertrieb in einem hochmodernen Gebäudekomplex. Der Bau der Anlage soll im zweiten Quartal 2025 beginnen, wobei die Fertigstellung im vierten Quartal 2026 geplant ist. Der Betrieb soll im ersten Quartal 2027 aufgenommen werden. «Dieses Investment unterstreicht unser langfristiges Bekenntnis zur Schweiz, wo unsere Wurzeln liegen», sagte Prof. Dr. Michael Suess, Executive Chairman von Oerlikon. «Der neue Campus Reichhold wird eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung unserer Geschäftsbereiche in der Luft- und Raumfahrt sowie in der allgemeinen Industrie spielen, indem er die gesamte Wertschöpfungskette in einem kollaborativen Umfeld vereint. Gleichzeitig stärken wir damit unsere Position als attraktiver Arbeitgeber in der Region.»

Ein strategischer Hub für fortschrittliche Oberflächenlösungen

Das Zentrum wird in erster Linie Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobil und allgemeine Industrie bedienen. Ein besonderes Highlight ist der einzigartige Prüfstand für Turbinenkomponenten der Luft- und Raumfahrt – ein entscheidender Vorteil für die Validierung von modernen thermischen Spritzbeschichtungen unter realen Bedingungen. Auf dem Campus Reichhold entwickelt Oerlikon die nächste Generation von thermischen Spritztechnologien (Coatings und Equipment) sowie laserbasierte Technologien (Direct Energy Deposition) und bietet Kunden aus verschiedenen Branchen modernste Dienstleistungen. Die in Reichold entwickelten und eingesetzten Technologien verbessern die Hitzebeständigkeit, Langlebigkeit und den Korrosionsschutz in industriellen Hochleistungskomponenten. So ermöglichen die Beschichtungen beispielsweise den sicheren Betrieb von Flugzeugturbinen bei Temperaturen von bis zu 1200 °C, was eine effizientere Verbrennung und Kraftstoffeinsparungen von rund 9 Prozent ermöglicht.

Nachhaltige Innovation und eine zukunftsorientierte Infrastruktur

Nachhaltigkeit ist ein wesentliches Element bei Bau und Betrieb des neuen Campus. Geplant sind umfassende Massnahmen zur Reduktion der Umweltbelastungen in den Bereichen Energieverbrauch, Mobilität und Ressourcenmanagement. Das Design des Campus spiegelt das Engagement von Oerlikon für die Umweltverantwortung und den Anspruch wider, neue Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit zu setzen.

Oerlikon mit stabilem Auftragseingang trotz Gegenwind am Markt

Am 6. Mai 2025 veröffentlichte Oerlikon ein Handelsupdate für das erste Quartal 2025. Das Unternehmen berichtet von einem weitgehend stabilen Auftragseingang im ersten Quartal, wobei die Dynamik im Laufe des Quartals zunahm. Der Umsatz im ersten Quartal war aufgrund herausfordernder Endmärkte leicht niedriger als im Vorjahr.

Das Kaufverhalten der Kunden von Oerlikon blieb im ersten Quartal aufgrund der schwachen industriellen Aktivität vorsichtig. Während die Einkaufsmanagerindizes (PMIs) insgesamt im Vergleich zum vierten Quartal leicht an Schwung gewannen, blieb der PMI in der Eurozone stark rückläufig. Die PMIs in den USA und China lagen im ersten Quartal etwa auf neutralem Niveau. In herausfordernden Endmärkten erzielte Oerlikon einen stabilen Bestellungseingang (-1,6 Prozent) und einen leicht tieferen Umsatz (-3,7 Prozent) bei konstanten Wechselkursen im Jahresvergleich. Die Widerstandsfähigkeit wurde durch kontinuierliche Innovation und gute Leistungen in den Bereichen Luftfahrt, «HRSflow» und Werkzeugbau unterstützt, was den Gegenwind in den Bereichen Automobil, allgemeine Industrie und Luxus im schwierigen makroökonomischen Umfeld ausglich. Insgesamt verbesserte sich das Auftragsmomentum im Laufe des ersten Quartals.

Aktualisierung des Ausblicks für 2025 durch Anpassung an den Pureplay-Umfang

Aufgrund der verbindlichen Vereinbarung mit Rieter zur Veräusserung von Barmag gibt Oerlikon keinen Ausblick mehr für Barmag ab, das als nicht fortgeführte Aktivitäten ausgewiesen wird. Daher aktualisiert Oerlikon seinen im Februar bereitgestellten Finanzausblick für 2025: Oerlikon erwartet weiterhin, dass der organische Umsatz bei konstanten Wechselkursen stabil bleibt oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz steigt, trotz schwacher Endmärkte, insbesondere im Luxusgeschäft.

Oerlikon erwartet eine operative EBITDA-Marge von ~18,5 Prozent. Dies berücksichtigt die im Februar bereitgestellte Margenprognose von Surface Solutions von 18,5-19,0 Prozent.

Darüber hinaus werden die zuvor von Barmag gedeckten zentralen Unternehmenskosten berücksichtigt. Oerlikon setzt nach eigenen Angaben einen klaren Plan um, um die zentralen Unternehmenskosten an den Pureplay-Umfang anzupassen.

Oerlikon erkennt zunehmende makroökonomische Unsicherheiten aufgrund möglicherweise länger anhaltender Handelskonflikte. Das Unternehmen überwache die Situation genau und lege weiterhin grossen Wert auf Preisgestaltung und Kosteneffizienz.

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