Bossard startet gut ins neue Geschäftsjahr

Redakteur: Redaktions Team

Der Zuger Verbindungstechnik-Spezialist spürt Aufwind. Das 1.Quartal 2010 verziechnet ein überdurchschnittlich hohes Umsatzwachstum.

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Nachdem sich das Marktumfeld im 4. Quartal 2009 weiter verbessert hat und die Nachfrage wieder leicht höher ausfiel, hat sich dieser positive Trend im 1. Quartal 2010 weiter fortgesetzt. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres erhöhte sich der Umsatz um 24% auf 118,6 Mio. CHF gegenüber dem Vorquartal. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einer Umsatzsteigerung von 11,3 % .EuropaIn Europa hat sich die Erholung der Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte 2009 auch im 2010 fortgesetzt. Der Umsatz belief sich im 1. Quartal 2010 auf 67 Mio. CHF, was einer Umsatzsteigerung gegenüber dem 3. und 4. Quartal 2009 von über 22 % entspricht. Zwar fielen die Wachstumsraten in den einzelnen Absatzländern noch unterschiedlich aus, jedoch ist der positive Nachfragetrend überall spürbar.AmerikaNachdem sich das Umsatzniveau im 4. Quartal 2009 auf tiefem Niveau stabilisiert hat, verbesserte sich auch in Amerika das Marktumfeld im 1. Quartal 2010. Der Umsatz betrug in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 31 Mio. USD und lag damit auf der Höhe des Vorjahres. Im Vergleich zu den zwei Vorquartalen nahm der Umsatz im Schnitt sogar um über 36 % zu.AsienIn Asien hat sich die Nachfrage bereits im Verlaufe des Jahres 2009 kontinuierlich verbessert. Der Umsatz belief sich im 1. Quartal 2010 auf 18,8 Mio. CHF, was gegenüber dem Vorjahr einer Umsatzsteigerung von 44,6 % entspricht. Dabei konnten alle Absatzländer zu diesem überdurchschnittlich hohen Umsatzwachstum beitragen.AussichtenDie Nachfrage hat sich im 1. Quartal 2010 deutlich stärker entwickelt als erwartet. Bei einer Fortsetzung dieser Entwicklung kann von einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr von 6 bis 15% ausgegangen werden. Die generell höhere Nachfrage widerspiegelt sich auch im Beschaffungsmarkt. Die Folgen davon sind bereits weitere Preiserhöhungen vonseiten der Lieferanten sowie zunehmend längere Lieferfristen.