Suchen

Logistiklösungen von SFS unimarket C-Teile-Logistik für die Industrie 4.0

| Redakteur: Sergio Caré

Die Bewirtschaftungssysteme von SFS lassen sich für alle Produkte einsetzen, sind lieferantenunabhängig und helfen, Zeit und Kosten zu sparen.

Firmen zum Thema

Das neue System ermöglicht die vollautomatische Bestellauslösung direkt am Arbeitsplatz.
Das neue System ermöglicht die vollautomatische Bestellauslösung direkt am Arbeitsplatz.
(Bild: SFS unimarket)

Die Vision des selbstbestellenden Lagerbehälters führte bei SFS vor rund 10 Jahren zur Entwicklung von «turnlog». Das System besteht aus einem unterteilten Behälter mit einem Transponder, dem sogenannten Tag. Ist der Verbrauchsbestand im vorderen Teil des Behälters leer, wird er gedreht, um auf den Reservebestand zugreifen zu können. Durch diese Drehung löst der Tag eine Bestellung aus. In den Folgejahren kamen neue Systeme hinzu. Sperrige Artikel, die sich nicht in Behältern lagern lassen, können mit «pushlog» ganz einfach auf Knopfdruck bestellt werden. Mit «weightlog» werden Bestellungen ausgelöst, sobald der Behälter ein vordefiniertes Mindestgewicht unterschreitet. Diese Technologie hat den Zusatznutzen, dass damit auch eine automatische Inventur durchgeführt werden kann.

Nach mehrjähriger Arbeit hat SFS nun die neue Generation der Logistiklösungen für die sogenannte Ma­schine-­zu-­Maschine-­Kommunikation «M2M» entwickelt. Lagerinfrastruktur, mobile Endgeräte und ERP-Systeme tauschen untereinander Informationen automatisch aus. Kernstück der Lösungen ist die NFC-­Technologie. Ein Tag ermöglicht es den Kunden, mit mobilen Endgeräten direkt Artikel­informationen abzurufen. Zudem erkennt der Transponder, wenn sich der Inhalt eines Behälters ändert und eine neue Etikette angebracht wird. Nützlich ist auch die bidirektionale Kommunikation: Der Transponder zeigt nicht nur an, ob eine Bestellung ausgelöst wurde, sondern auch, ob die Lieferung bereits unterwegs ist. Diese Information gibt den Anwendern Sicherheit und erspart im Bedarfsfall aufwendige Zusatzabklärungen.

Bildergalerie

Mehr als nur 2. Generation

«M2M» bietet aber auch gänzlich neue Lösungen. «Reachlog» zum Beispiel ist ein vollautomatisches Bestellsystem ohne Wägezelle. Der neue Füllstandsensor löst bei vordefiniertem Bestand die Bestellung ohne manuelle Eingriffe aus. Damit eignet sich das System für behältergebundene Anwendungen aller Art und eröffnet neue Möglichkeiten zur Arbeitsplatzintegration.

Die Anwendungsbereiche der Logistiksysteme gehen über das klassische C-Teile-Management hinaus. Mit der SFS-Softwarelösung zur Abbildung des gesamten Material- und Datenflusses können die Systeme grundsätzlich für alle Materialgruppen und alle Lieferanten eingesetzt werden. Die Software vernetzt nicht nur das Warenlager mit den Lieferanten, sondern übernimmt auch die Kommunikation zwischen internen Fertigungsstufen. SMM

(ID:44630210)