Internationale Fachmesse für Hochpräzision EPHJ 2026 ist ausgebucht

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Die EPHJ 2026, die internationale Fachmesse für Hochpräzision in den Bereichen Uhren­industrie, Schmuck, Mikrotechnologien für Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik, ist ausgebucht. Auch die steigende Zahl der registrierten Besucher stimmt positiv auf die 24. Ausgabe vom 16. bis 19. Juni in der Palexpo Genf.

In einem internationalen Umfeld, das von wirtschaftlichen Spannungen, Neuordnungen der Wertschöpfungsketten und einem steigenden Innovationsbedarf geprägt ist, verspricht die EPHJ 2026 erneut, ein Konzentrat industrieller Exzellenz, anwendungsnaher Innovationen und konkreter Geschäftschancen zu sein.(Bild:  Palexpo)
In einem internationalen Umfeld, das von wirtschaftlichen Spannungen, Neuordnungen der Wertschöpfungsketten und einem steigenden Innovationsbedarf geprägt ist, verspricht die EPHJ 2026 erneut, ein Konzentrat industrieller Exzellenz, anwendungsnaher Innovationen und konkreter Geschäftschancen zu sein.
(Bild: Palexpo)

Mit mehr als 750 bestätigten Ausstellern aus 18 Ländern – davon 77 Prozent aus der Schweiz – und über 20 000 erwarteten Fachbesuchern unterstreicht die EPHJ ihre strategische Rolle als weltweite Plattform für Innovation, industrielles Know-how und neue technologische Konvergenzen in ihren Schlüsselsektoren.

In einer Zeit, in der die Hochpräzisionsindustrien Innovation, industrielle Agilität und die Diversifizierung ihrer Absatzmärkte miteinander verbinden müssen, erweist sich die EPHJ 2026 als Spiegel der aktuellen Transformationen. Einen Monat vor Messebeginn verzeichnete die Veranstaltung bereits fünf Prozent mehr registrierte Besucher – ein Zeichen für das wachsende Interesse an einem Ökosystem, das den Erwartungen der traditionellen Uhrenindustrie ebenso gerecht wird wie den Bedürfnissen stark wachsender Bereiche wie der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt.

Getreu ihrer DNA bleibt die EPHJ die Messe, auf der Zulieferer, Technologieanbieter, Prozessspezialisten und Industrieunternehmen der Hochpräzision im Mittelpunkt stehen. Auch wenn die Uhrenindustrie und der Schmuckbereich nach wie vor die historischen Säulen der Veranstaltung sind, zeigt die Ausgabe 2026 einmal mehr den Aufstieg bereichsübergreifender Kompetenzen und angrenzender Märkte mit hoher Wertschöpfung.

Industrie 4.0, neue Materialien und Oberflächenbehandlungen

Die in diesem Jahr präsentierten Kompetenzen zeugen von einer tiefgreifenden Entwicklung der Branche. Industrie 4.0 verändert die Produktionsweisen durch Maschinenvernetzung, Automatisierung, industrielle Bildverarbeitung, Rückverfolgbarkeit und Datenanalyse.

Gleichzeitig präsentieren die Aussteller bedeutende Fortschritte bei Oberflächenbehandlungen, neuen Materialien und fortschrittlichen Fertigungsverfahren. All dies sind entscheidende Faktoren, um Leistung, Nachhaltigkeit, Miniaturisierung und die Ästhetik von Komponenten zu verbessern. Die zahlreichen im Rahmen des «Grand Prix des Exposants» eingereichten Innovationsdossiers belegen diese Dynamik in einer Phase, in der sinkende Uhrenvolumina neue Ideen erfordern.

Diese Dynamik kommt damit auch der Uhrenindustrie zugute, die weiterhin neue Marken aus dem Ausland anzieht – angezogen von der einzigartigen Dichte an Know-how in der Schweiz und der Fähigkeit des EPHJ-Ökosystems, komplexe Pflichtenhefte zu erfüllen.

EPHJ-Ausstellerpreis 2026

Die Jury des EPHJ-Ausstellerpreises 2026 hat sechs Innovationen aus dem Bereich der Hochpräzisionstechnologie nominiert. Die Auswahl zeigt die technologische Bandbreite der Branche und umfasst folgende Kandidaten:

  • 1. Ciposa – «Smart Dispensing»: Automatisierungslösung für Mikrodosierprozesse, die menschliche Bewegungen erlernt und mit einer Präzision von ±5 µm reproduziert.
  • 2. «IotaMetrix»: Berührungslose optische Messtechnologie auf Basis der Photonen-Reallokation mit einer Auflösung von 86 nm – ohne Probenvorbereitung.
  • 3. Krystalix: Verfahren zur Einkristallzüchtung im magnetischen Kalttiegel bei über 3000 °C mit 45 Prozent weniger Energieverbrauch.
  • 4. MPS Watch – «SpragWay»: Miniaturisiertes Freilauflager mit 4 mm Durchmesser, das mehr als 10 mNm Drehmoment bei einem Totwinkel von nur 0,03° überträgt.
  • 5. Louis Bélet SA: PCD-Bohrer mit Innenkühlung für ultraharte Werkstoffe, validiert bei über 800 mm/min.
  • 6. NanoVoxel – «vera»: 3D-Galvanoformung auf Basis der Zwei-Photonen-Polymerisation für freiformige Mikrobauteile mit verkürzten Entwicklungszyklen von rund zwei Wochen.

Der Gewinner wird auf der EPHJ vom 16. bis 19. Juni 2026 in Palexpo Genf bekanntgegeben.

Den Veränderungen der Branche Substanz verleihen

Über die Ausstellung hinaus bietet die EPHJ 2026 mehrere Podiumsdiskussionen zu den grossen Veränderungen, die die Hochpräzision prägen. Im Rahmen der traditionellen Diskussion über die Entwicklung und die Perspektiven des Uhrenmarktes kommen mehrere Schlüsselakteure der Branche zusammen, um Trends und Herausforderungen auf den internationalen Märkten zu beleuchten. Die Messe thematisiert zudem das Potenzial der Neurotechnologien und zeigt, wie Mikropräzision zur Weiterentwicklung der Gehirnmedizin beiträgt. Ebenso werden die Möglichkeiten der additiven Fertigung im Rahmen des Innovationsforums hervorgehoben. Weitere Debatten widmen sich der Rolle von Edelmetallen zwischen Qualität, Verantwortung und Rückverfolgbarkeit, neuen Chancen in der Photonik, der wachsenden Rolle der Schweiz im Raumfahrtsektor und dem Arbeitsmarkt in den Hochpräzisions­industrien.

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