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Strukturierten Arbeitsablauf zur Vermeidung von Fehlern
Wer simuliert, übernimmt für seine rechnerischen Analysen, die zur Qualifikation eines Produktes verwendet werden, grosse Verantwortung und trägt als möglicher Verursacher von Folgefehlern erhebliche, teils unbekannte, Risiken. Zur Vermeidung von Fehlern, welche hohe Kosten verursachen können, ist das Arbeiten nach einem strukturierten Arbeitsablauf, wie er in einem Qualitätssicherheitsprozess festgelegt wird, unerlässlich. Nebenbei erwähnt: Wer nicht simuliert, trägt genau dieselbe Produktverantwortung. Ihm fehlt aber das Simulationsinstrument, um seine Konstruktion auch bewerten zu können.
Qualitätsmanagement in der Simulation
Wer Qualitätsresultate abliefern will, der sollte sich nicht nur um die Resultate kümmern, der sollte auch einen strukturierten Qualitätsprozess einhalten. Aspekte wie Datensicherung, Nachvollziehbarkeit, Prozessautomatisierung und Erfassung des vorhandenen Ingenieurwissens kommen fast immer zu kurz im Alltagsgeschäft. Ziel sollte es deshalb sein, alle relevanten Simulationsdaten zu verwalten, um jederzeit auf bereits vorhandene Ergebnisse, Modelldaten und Parameter zurückgreifen zu können. Was für ein Chaos beispielsweise ein Stellenwechsel hinterlassen kann, ist hinlänglich bekannt. Der Know-how-Verlust ist nicht bezifferbar.
Konstanter Ausbau des vorhandenen Know-hows
Die intelligente Ablage von Daten alleine macht aber noch kein Wissensmanagement. Auch die Sicherung und der konstante Ausbau des vorhandenen Know-hows müssen gewährleistet werden. Wenn wiederkehrende Arbeitsabläufe hinterlegt und automatisiert werden können, sichert dies ein nachvollziehbares Arbeiten des einzelnen Berechnungsingenieurs. Zumindest einige Fehler können dadurch vermieden werden. Bei Problemen kann eine gut dokumentierte Aufzeichnung der verschiedenen Berechnungsschritte helfen, die Ursachen schneller zu finden. Es gibt verschiedene Wege, die zu einem guten Qualitäts- und Wissensmanagement führen. Der Einsatz und die Motivation jedes einzelnen Mitarbeiters ist dabei das Wichtigste. Das beste System zur Sicherung der Qualität ist nutzlos, wenn im Berechnungsalltag nicht danach gehandelt wird.
Softwaretools, die speziell für das Qualitätsmanagement im Bereich der numerischen Simulation entwickelt wurden (PDM für FEM), können dabei helfen, die angedachten Prozesse auch wirklich umzusetzen. <<
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