Anbieter zum Thema
Der Zeit voraus
2007 wurden die Fördertechnik-Experten während der Blechexpo auf Wasserstrahlanlagen der Flow Europe GmbH aufmerksam. «Die Maschinen konnten deutlich mehr leisten als diejenigen von Wettbewerbern am Markt, davon konnten wir uns bei einem Besuch im Flow-Applikationszentrum und nach der Durchführung von Testschnitten selbst überzeugen» erinnert sich Martin Stoll. «So arbeiteten diese Anlagen schon damals mit Dauerarbeitsdrücken von 6000 bar und somit mit 30 bis 50% höheren Schneidgeschwindigkeiten. «Ich bin von Haus aus Werkzeugmacher und war sofort sehr beeindruckt von der Genauigkeit, die sich mit dieser Maschine erreichen lässt. Dass die Wasserstrahlschneidanlage Schneidtoleranzen von +/- 0,04 mm erzielt, würde ich vermutlich immer noch nicht glauben, wenn ich es nicht selbst gesehen hätte», so Stoll.
Die erste Flow-Maschine, die man dann 2008 anschaffte, war eine IFB-Anlage (Integrated Flying Bridge). Bei diesem Anlagentyp lässt sich der robuste Auslegerarm ganz zur Seite fahren und es kann von drei Seiten einfach beladen werden, bei Bedarf auch mit einem Kran. Das ist sehr vorteilhaft, denn bei einem Arbeitsbereich von 7,2 auf 2 m kann man auf dieser Maschine auch sehr grosse Werkstücke oder Langgut bearbeiten. Dank der «Dynamic- Waterjet-Technologie» lassen sich auch bei hohen Schnittgeschwindigkeiten saubere und parallele Schnittkanten erreichen. Zudem ist die Maschine mit einer Anbohrhilfe ausgestattet, die gerade beim Anbohren spröder Materialien Vorteile bringt.
Wettbewerbsvorteil dank Wasserstrahl
Durch den hohen Arbeitsdruck von 6000 bar konnte das Spektrum der bearbeitbaren Materialien nochmals erhöht werden. Wurde anfangs auf der Wasserstrahlschneidanlage nur Gummi geschnitten, lassen sich heute auf ein und derselben Maschine Schaumstoff, Holz, Glas, Stein, Kunststoffe und Metalle ebenso bearbeiten wie Verbundwerkstoffe; und das ohne thermische Belastung an den Schnittkanten. Eine solche Vielfalt an Materialien sehr kostengünstig und schnell bearbeiten zu können, bringt dem Anwender einen klaren Wettbewerbsvorteil. Für die eigene Produktion kann man nun bei Stoll beispielsweise einen ungelochten Fördergurt auf Lager legen und erst bei Bedarf lochen, was die Lagerhaltungskosten deutlich reduziert. Im Cut-Center bietet das Unternehmen zudem nach wie vor seine Dienstleistungen als Wasserstrahlschneider an. Auch hier profitieren Kunden von den Vorteilen der flexiblen Wasserstrahlschneidanlage, gibt es doch kaum ein Material, das man nicht wirtschaftlich schneiden könnte.
Hergestellt werden im Wesentlichen wechselnde Kleinserien, aber auch Unikate. Ein Kunde beispielsweise lässt in kleinen Serien regelmässig 3 x 5 m grosse Schaumstoffblöcke bearbeiten.
Schnell hat man zudem gemerkt, dass sich nicht nur die Bearbeitungszeiten um fast 50 % reduzieren lassen, sondern auch, dass Reklamationen deutlich zurückgingen. Das erhöht zugleich die Kundenzufriedenheit und verbessert das Image des Unternehmens.
Technik, die überzeugt
Bei der Förderbänder Stoll GmbH ist man nicht nur froh, auf Wasserstrahlschneiden gesetzt zu haben, man ist auch von den Maschinen selbst nach wie vor sehr überzeugt. Deshalb steht nun im neuen Logistik- und Produktionszentrum eine weitere Flow-Maschine. Dieses Mal kaufte das Unternehmen ein WMC-Wasserstrahl-Bearbeitungszentrum (Waterjet Machining Center) mit einem Arbeitsbereich von 4 auf 2 m und mit annähernd der gleichen Ausrüstung wie bei der bereits vorhandenen IFB-Anlage. Allerdings sorgen in der neuen Anlage zwei Schneidköpfe für eine noch höhere Produktivität.
AutorenAngelika WürfelMarketing Flow Europe GmbHDipl.-Ing. (FH) Nora CrocollRedaktionsbüro Stutensee
InformationFlow Europe GmbHD-75015 Bretten
Blechexpo 2009: Halle 5, Stand 5406
Vertretung für die SchweizHch. Reimmann AG Mettlenbachstrasse 278617 Mönchaltorf Tel. 044 949 49 49Fax 044 948 02 22info@reimmann.chwww.reimmann.ch
