Compamed: Innovationen der Med-Tech-Zulieferer
Parallel zur Medica findet vom 18. bis 20. November auf dem Messegelände in Düsseldorf die Compamed statt, Fachmesse für den Zuliefermarkt der medizinischen Fertigung. Die Innovationen der Zulieferer haben einen grossen Anteil an Neuerungen im Med-Tech-Markt und demonstrieren dies auf der Messe.
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Ari. Entscheidenden Anteil an den Innovationen der medizintechnischen Industrie haben auch Unternehmen der Zulieferbranche. Dieser Umstand findet jedes Jahr wieder Bestätigung durch die Compamed - High tech solutions for medical technology. Im Rahmen der international führenden Fachmesse für den Zuliefermarkt der medizinischen Fertigung präsentieren vom 18. bis 20. November 2009 in Düsseldorf wieder rund 500 Aussteller aus gut 30 Nationen (parallel zur Medica - 41. Weltforum der Medizin) ein breites Spektrum an neuen Materialien, Komponenten, Vorprodukten und Dienstleistungen bis hin zu kompletter Auftragsfertigung für die medizintechnische Industrie. Auch komplexe Entwicklungen aus dem Bereich der Nano- und Mikrotechnologie werden in den Hallen 8a und 8b des Düsseldorfer Messegeländes thematisiert.
Lösungsansätze für das Phasen-Kontrast-Röntgen
Beispielhaft anzuführen sind Entwicklungen auf dem Gebiet der medizinischen Bildgebung. Wichtige Neuerungen kündigen sich hier an: Einerseits wird das Röntgen quasi neu erfunden, über 100 Jahre nachdem Carl Röntgen sein bahnbrechendes Verfahren erstmals angewandt hat. Andererseits findet bei der Behandlung von Patienten gerade ein Paradigmenwechsel statt. So wird in Zukunft die Röntgenstrahlung teilweise durch Teilchenstrahlung ersetzt, die auf Protonen oder schweren Ionen beruht.
Ähnlich wie die Entwicklung von der Licht- zur Elektronenmikroskopie kann auch das Phasen-Kontrast-Röntgen eine neue Dimension erschliessen. Bisher war diese Option nur dort möglich, wo Synchrotronstrahlung (u. a. an den Beschleunigerzentren von Hamburg oder Grenoble) zur Verfügung steht, weil leistungsstarke, monochromatische Röntgenquellen benötigt werden. Zudem wird eine Röntgenoptik gebraucht, die diese Strahlung aus dem gesamten Spektrum herausfiltert. Für beide Probleme gibt es nun Lösungsansätze. Die Optik besteht in einer vergleichsweise einfachen Anordnung aus drei Gittern, für die kompakte Quelle bietet sich der Einsatz von leistungsfähigen Lasern an.
