Composites setzen zur Landung an
MAG entwickelt und baut seit 20 Jahren Anlagen zur maschinellen Verarbeitung von faserverstärkten Verbundwerkstoffen für die Luft- und Raumfahrt. Die Potentiale der vielseitigen Composite-Werkstoffe
MAG entwickelt und baut seit 20 Jahren Anlagen zur maschinellen Verarbeitung von faserverstärkten Verbundwerkstoffen für die Luft- und Raumfahrt. Die Potentiale der vielseitigen Composite-Werkstoffe hinsichtlich Konstruktion, Wartung, Kosten und Komfort sind immens, was die Flugzeugbauer beweisen: Airbus (A350 und A380) und Boeing (787) nutzen die Vorteile inzwischen mit grossem Erfolg. Die Einsparungen durch Gewichtsreduzierung und Langlebigkeit gehen über die Lebensdauer eines Passagierflugzeugs in den zweistelligen Millionenbereich. Auch im Autobau und in der Windenergiebranche werden die Verbundwerkstoffe zunehmend als interessante Alternative gesehen. Das Know-how von MAG als Technologieführer, kombiniert mit Prozesswissen aus dem System- und Anlagenbau soll nun genutzt werden, um die vielfachen Vorteile der Composite-Werkstoffe diesen beiden Branchen verstärkt zu erschliessen.
Dazu verstärkte sich MAG mit führenden Köpfen und stellt nun auf beiden Seiten des Atlantiks jeweils eine Gruppe, die gleichzeitig Projektpartner für die Industrie und Entwicklungsteam ist. Hier wird sowohl die beständig wachsende Nachfrage aus der Aerospace-Industrie bedient als auch der Weg geebnet für die wirtschaftliche Fertigung der vielen in Frage kommenden Bauteile für andere Schlüsselbranchen. Erste Erfolge verbuchte man in Mosbach als Projektpartner für die automatisierte Massenfertigung von PKW-Komponenten. Die Entwicklungsleistungen erstrecken sich dabei von der Halbzeugverarbeitung bis zum montagefertigen Bauteil. «MAG stellt schon über die Hälfte der weltweit eingesetzten Tapeleger-Anlagen und verfügt jetzt über das Wissen und die Leute, um auch gesamte Prozessketten für faserverstärkte Pressmassen wirtschaftlich abbilden zu können», so Dr. Christian Boge, Chef der europäischen Composite-Gruppe. Zu seinem Team gehören Dr. Hubert Stadtfeld, Richard Brüssel und Ralf Plutowski, die alle schon im Bereich der Materialforschung, Verfahren und der Prozesse Meilensteine setzen konnten.
Erste Preise für MAG-Entwicklungen wurden im März in Paris verliehen. Im Zuge der Leitmesse JEC werden dort jedes Jahr die innovativsten und zukunftsträchtigsten Neuerungen von einer internationalen Jury gekürt. Die MAG-Composites-Gruppe wurde hier für ihre Beteiligung an neuen Fertigungsprozessen für innovative Kraftstoffspeichersystem und zur optimierten Nutzung thermoplastischer Halbzeuge ausgezeichnet.
Die 2005 gegründete MAG Industrial Automation Systems gehört seit 2006 zu den Grossen im Werkzeugmaschinenbau. In drei regionalen Einheiten - MAG Americas, MAG Europe und MAG Asia/Pacific - bietet das Unternehmen weltweit innovative und wirtschaftliche Fertigungslösungen. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten die über 4000 Beschäftigten einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro.
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