Comsol Konferenz Comsol Konferenz zeichnet Schweizer aus

Redakteur: Susanne Reinshagen

Die alljährlich weltweit stattfindenden Comsol Konferenzen haben dieses Jahr einen Schweizer Beitrag von Nestlé ausgezeichnet. Dank dem Simulationsprogramm Comsol Multiphysics wird der Schokoladenkonsum in Zukunft wohl noch genussvoller.

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Dr. h.c. Svante Littmarck, CEO und Mitbegründer der Comsol Group übergibt Brigitte Watzke die Siegerurkunde.
Dr. h.c. Svante Littmarck, CEO und Mitbegründer der Comsol Group übergibt Brigitte Watzke die Siegerurkunde.
(Bild: Comsol/Robert Tjalondo)

Die grösste Konferenzreihe zu multiphysikalischen Simulationen und Computer-Aided-Engineering (CAE) ging letzte Woche in Seoul zu Ende. Weltweit nahmen an den Konferenzen über 2000 Ingenieure, Forscher und Wissenschaftler teil. Die Konferenzreihe fördert mit diversen Keynote-Vorträgen branchenführender Industrieunternehmen sowie über 850 Anwendervorträgen und zahlreicher Minikurse den Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern. Mit Posterpräsentationen und Vorträgen hatten die Anwender Gelegenheit, ihre Projekte zu präsentieren und für diese weltweite Beachtung zu erhalten. An der diesjährigen Comsol Konferenz in Rotterdam gewann ein Schweizer Beitrag den Publikumspreis.

Optimierte Schokoladenform dank Comsol

Der Beitrag von Brigitte Watzke und ihrem Team vom Nestlé Research Center in Lausanne begeisterte sowohl die Fachjury wie auch die Teilnehmer der Konferenz. Die über 400 Teilnehmer wählten das Poster von Nestlé zum Publikumssieger. „Wir freuen uns sehr, dass ein Beitrag aus der Schweiz gewonnen hat“, sagt Sven Friedel, Geschäftsführer der Comsol Multiphysics GmbH, „Zumal dieser perfekt aufzeigt, wie mit Simulationen völlig neue Einblicke in Produktverhalten gewonnen werden und der Aufwand für Innovationen gesenkt werden kann.“ Die Forscher rund um Brigitte Watzke simulierten mit Hilfe von Comso Multiphysics wie schnell 9 verschiedene Schokoladenformen im Mund schmelzen, da der Geschmack von Schokolade massgeblich von diesem Faktor abhängt. Ein Vergleich mit sensorischen Empfindungen von 12 Testpersonen erbrachte neuartige Erkenntnisse über die Zusammenhänge von Schokoladenform und Geschmack. In Zukunft können Schokoladenformen simulationsgestützt optimiert und Kunden noch bessere Geschmackserlebnisse beschert werden. <<

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