Dätwyler Gruppe hält schwierigen Marktbedingungen stand

Redakteur: Redaktion SMM

Die Dätwyler Gruppe, ein international ausgerichteter industrieller Zulieferer und Distributor technischer und elektronischer Komponenten konnte im vergangenen Jahr trotz widrigen wirtschaftlichen Umständen ein respektables Nettoergebnis von rund 57 Mio. CHF ausweisen.

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Die Dätwyler Gruppe hat sich 2009 in einem schwierigen Umfeld mit zum Teil starken Nachfragerückgängen operativ gut geschlagen. Die konsequente Fokussierung auf Marktnischen habe sich bewährt und sorge für eine gewisse Sturmfestigkeit, teilte das Unternehmen mit. Trotz einer leichten Erholung im zweiten Halbjahr verzeichnete Dätwyler 2009 einen Rückgang des Nettoumsatzes um 14.0% auf CHF 1'113.4 Mio. (Vorjahr CHF 1'294.9 Mio.). Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, hat Dätwyler im Berichtsjahr die Kostenstrukturen – wo nötig – an das veränderte Marktumfeld angepasst. Neben dem Abbau von temporären Mitarbeitenden sowie der Einführung von Kurzarbeit war in den Konzernbereichen Gummi und Technische Komponenten die Reduktion des Personalbestands im In- und Ausland – zum Teil auch durch Kündigungen – nicht zu vermeiden. Dank der raschen Umsetzung der Kostensenkungsmassnahmen hielt sich der Rückgang beim Betriebsergebnis (EBIT) im Rahmen. Die Zentralisierung der Logistik und die Schliessung der lokalen Verkaufstellen im Fachhandel verursachten Restrukturierungskosten, Sonderkosten und Impairments von CHF 19.5 Mio. Als Folge fiel das Betriebsergebnis im Vergleich zum Rekordwert des Vorjahres um 47.5% auf CHF 70.4 Mio. (Vorjahr CHF 134.2 Mio.). Damit belief sich die EBIT-Marge auf 6.3% (Vorjahr 10.4%) Die im Vergleich zum ersten Halbjahr gesteigerte operative Ertragskraft zeigt, dass sich die tiefere Kostenbasis bereits positiv auswirkte. Auf Stufe Nettoergebnis resultierte für das Gesamtjahr ein Rückgang um 47.8% auf CHF 57.2 Mio. (Vorjahr CHF 109.6 Mio.).