Dentaltechnik: <br/>Fertigung im Wandel

Redakteur: Redaktion SMM

Hochgeschwindigkeitsfräsen ermöglicht in der Dentaltechnik eine Einsparung von 95 Prozent - im Vergleich zur herkömmlichen, handwerklichen Fertigung. Neben der Bearbeitungseinheit sind Werkzeuge und die Einbindung in die richtigen Software-Systeme von entscheidender Bedeutung. Einen Überblick gab der «Dental Day» bei GF Agie-Charmilles.

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In der Zahnmedizin verarbeitete Werkstoffe wie Titan, Kobalt-Chrom, Gold, Zirkonium, Keramiken oder Kunststoffe haben sehr verschiedene Bearbeitungseigenschaften. Damit stellen die Materialien auch ganz unterschiedliche Anforderungen an das Maschinensystem. Aber auch Werkzeuge und Software müssen auf die Anforderungen in der Dentaltechnik abgestimmt sein.

Am 10. Februar 2010 veranstaltete der Maschinenbauer Agie Charmilles in seinem Kundencenter im deutschen Schorndorf einen «Dental Day». Neben Agie Charmilles präsentierten auch das Software-Unternehmen Openmind, der Werkzeughersteller Franken und das deutsche Dentaltechnikunternehmen Millhouse ihre Produkte und Lösungen für die Anforderungen zur industriellen Fertigung in der Dentaltechnik.

Vom Handwerk zur industriellen Fertigung

Die Dentaltechnik befindet sich im Umbruch: weg von der handwerklichen Fertigung hin zu industriellen Verfahren. Zu diesem Schluss kommt Roland Zaugg, Leiter Fräsanwendungen bei GF Agie-Charmilles und vergleicht die Entwicklung in der Dentaltechnik mit der Entwicklung im Formenbau. Ähnlich wie im Formenbau sind auch im Dentalbereich die Geometrien sehr komplex und jedes Werkstück ist ein Unikat - wobei es darauf ankommt, die Herstellungsprozesse zu vereinfachen, zu optimieren und zu automatisieren.