Der Optimismus nimmt weiter zu

Redakteur: Lya Bartholet

>> Die Mitgliedfirmen des Branchenverbands SWISSMECHANIC sind gut ausgelastet und verfügen über einen erfreulich hohen Bestellungsvorrat. Allerdings liessen Mitgliedsfirmen erkennen, dass die administrative Belastung durch staatliche Stellen ziemlich gross ist.

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Die Mitglieder von SWISSMECHANIC – grösstenteils kleinere und mittlere Unternehmen der Maschinen-, Blech- und Werkzeugbranche – sind gut ins neue Jahr gestartet und verbreiten für das zweite Quartal grossen Optimismus. Das ergab die von DemoSCOPE durchgeführte Quartalsumfrage. 32% erwarten für die kommenden drei Monate eine sich weiter verbessernde Auftragslage, nur 11% gehen vom Gegenteil aus. Damit erhöht sich der Optimistensaldo gegenüber den letzten beiden Umfragen von 6% bzw. 14% auf 21%.

Anlass zu diesem Optimismus bildet die Tatsache, dass der Bestellungsvorrat weiterhin hoch bleibt, auch wenn er sich gegenüber dem letzten Quartal insbesondere im Apparate- und Maschinenbau leicht zurückgebildet hat. Der Bestellungseingang verharrte konstant auf hohem Niveau, obwohl der Exportanteil leicht zurückging. Die Produktionskapazität war mit 95% besser ausgelastet als in den beiden vorhergehenden Quartalen. Besonders stark nahm sie beim Apparate- und Maschinenbau zu.

Hohe administrative Belastung

In einer Spezialfrage liessen gut die Hälfte der Mitgliedfirmen erkennen, dass sie die administrative Belastung durch staatliche Stellen für ziemlich gross, in wenigen Fällen sogar für sehr gross halten. Massgeblich dafür ist unter anderem das Prozedere bei der Mehrwertsteuer. Gut ein Drittel empfindet die administrative Belastung jedoch als klein, 9% gaben keine Antwort. <<

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