6. Maschinenbau-Gipfel

Deutscher Maschinenbau steuert auf Umsatzrekord zu

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Der Hauptkonkurrent des Maschinenbauers sitzt im eigenen Land

Der Hauptkonkurrent des deutschen Maschinenbauers sitzt noch immer im eigenen Land. Daran hat sich in den letzten Jahren nichts geändert. Als weitere Konkurrenten folgen die USA, Italien, Japan, Frankreich und China.

In Bezug auf die preisliche Wettbewerbsposition hat Deutschland seit der ersten Umfrage im Jahr 2000 im internationalen Vergleich allerdings verloren. In diesem Fall heißt der Gewinner China. 24 % der Unternehmen haben hier ihren Hauptwettbewerber lokalisiert.

In Bezug auf die technische Wettbewerbsfähigkeit konnten die deutschen Maschinenbauer – wie auch Italien und die Schweiz – ihre Wettbewerbsposition leicht ausbauen, während Japan, die USA und Frankreich Federn lassen mussten.

Europäische Industriepolitik: Maschinenbau-Branche will Taten sehen

Vor zehn Jahren, so betonte der VDMA-Präsident in Berlin, galt die produzierende Industrie, für die Deutschland stand, als „old fashioned“, als Auslaufmodell. Heute sei völlig klar: Eine produzierende Industrie wie die Maschinenbauindustrie stehe für das Thema Zukunftund das Thema Wohlstand.

Die Maschinenbauindustrie unterstütze deshalb die Forderung von EU-Kommissar Antonio Tajani, der den Anteil der Industrie in Europa von derzeit 16 % bis 2020 wieder auf 20 % steigern will. „Wir müssen aber auch klar sagen, dass es wünschenswert wäre, wenn nicht nur starke Worte und programmatische Aussagen das Bild prägen würden, sondern konkrete Taten“, so der VDMA-Präsident. „Wir können momentan noch nicht sehen, dass in Brüssel klar ist, welche Bedeutung eine produzierende Industrie für die Zukunft Gesamt-Europas hat, und dass die Schuldenkrise, dass Klimaschutz und Energiewende sich nur mit einer starken Industrie in Europa bewältigen lassen. Kurz: Wir brauchen klare Taten und nicht nur starke Worte.“

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