Anbieter zum Thema
Auswertungssystem
Das Auswertungssystem greift online auf die gesamte Datenbasis des MES zu und hat somit sämtliche aktuellen und vergangenen Zustände von Aufträgen und Maschinen im Blick. Mit dem System wird eine Vielzahl an Standardauswertungen ausgeliefert, die ohne weiteren Initialaufwand direkt einsetzbar sind. Zur Grundausstattung gehören z. B. folgende Auswertungen:
- Arbeitsfortschritt, zur Darstellung der aktuellen Zustände aller Aufträge
- Soll-Ist-Vergleich, zur Aufdeckung von Abweichungen bei der Auftragsabarbeitung
- Fehlersammelkarte, zur differenzierten Auswertung von Ausschuss und Nacharbeit auf Basis beliebig definierbarer Fehlerkataloge
- Arbeitsplatzstatistik, zur Analyse betriebswirtschaftlicher Kennzahlen
- Störstatistiken, zur Auswertung aller ungeplanten Stillstände
- Online-Monitoring, zur Onlineüberwachung des Betriebsgeschehens
Sämtliche Auswertungen können benutzergesteuert oder auch vollautomatisch z. B. bei regelmässig wiederkehrenden Abfragen genutzt werden.
Automatisch verschickt
Sie lassen sich problemlos als ASCII-Datei im PDF-Format, als Excel- oder Word-Datei oder im HTML-Format per E-Mail weiterleiten. Auswertungen können zyklisch generiert und im gewählten Format an einen definierten Personenkreis gesendet werden. Ausserdem können sämtliche Auswertungen, über ein Berechtigungskonzept geschützt, auch am BDE-Terminal verfügbar gemacht werden, um so sämtliche Informationen online auch in der Produktion verfügbar zu haben.
In weiteren Modulen sind auch spezifische Kennzahlen vorparametriert enthalten und können jederzeit dazu installiert werden.
Zusätzlich können auch individuelle Auswertungen mit Hilfe eines Auswertungsgenerators schnell und auf der gesamten Datenbasis des MES erstellt werden. Die selbst erstellten Auswertungen fügen sich nahtlos in die Software ein und können nach kurzer Einweisung auch vom Kunden selbst angefertigt werden. Schliesslich sind es die Auswertungen, welche die Transparenz in der Produktion schaffen, die wiederum den Mehrwert eines MES ausmacht.
Korrekturen
Alle Meldungen, die am Terminal in der Produktion durch die Mitarbeiter gebucht wurden, können berechtigungsgesteuert korrigiert werden. An das ERP-System werden diese Korrekturen als Storno und anschliessend zusätzlich als Neuanlage übergeben. Hierbei greift das rollenbasierte Berechtigungskonzept sowohl auf der funktionalen als auch der organisatorischen Ebene. Es kann also festgelegt werden, wer welche Buchungen aus bestimmten Abteilungen, Kostenstellen usw. korrigieren darf. Ausserdem kann über die Berechtigung auch eingeschränkt werden, wer welche Art und vor allem wie lange nach der Buchung noch Veränderungen durchführen kann.
Gerade beim Thema Korrekturen ist die elektronische BDE, eingebettet in ein MES, der papiergebundenen gegenüber klar im Vorteil. Unmittelbar nachdem durch eine Korrektur eine Buchung zu einem Auftrag verändert wurde, wird die korrigierte Information direkt in alle Auswertungen und Anzeigen übernommen. Ausserdem werden alle über Schnittstellen angebundenen Systeme mit der korrigierten Information versorgt. Das MES sorgt dabei selbst für die Konsistenz seiner Daten und befreit den Nutzer von dieser komplexen Aufgabe.
ERP-Schnittstelle
Jede Information wird genau einmal eingepflegt, und zwar in dem System, in dem diese zur Verfügung gestellt wird. Über Schnittstellen können beliebige Daten im- und exportiert werden. So werden nicht nur Eingabe- und Übertragungsfehler vermieden, auch die Aktualität der Datenbasis wird verbessert. Über flexible und frei parametrierbare Schnittstellen kann jede beliebige Information aus Fremdsystemen übernommen oder an solche übermittelt werden.
Ein MES fungiert perfekt als Bindeglied zwischen ERP- und Produktions-Ebene und bietet dabei ein umfassendes Funktionsspektrum. Gerade der modulare Aufbau der Software bietet die Möglichkeit, jederzeit die «gfos.MES | Midsize»-Lösung um weitere Komponenten zu ergänzen. Hierbei ist im Einzelfall zu entscheiden, ob eher die Vereinfachung der Buchungsabläufe durch die Anbindung der Maschinen über eine MDE genutzt werden soll oder ob die umfangreiche und aktuelle Datenbasis des MES mittels des Alarmmanagements zur Prozessverbesserung beitragen soll. Viele Unternehmen nutzen inzwischen auch die Möglichkeiten der Auftragsfein- und Personaleinsatzplanung, um schnell auf Maschinen- oder Personalengpässe reagieren zu können und um in diesem Punkt eine Alternative zur Planung im ERP zu haben. Besonders interessant sind die erfassten BDE-Daten aber auch für die Themen Instandhaltung, Qualitäts- und Materialmanagement. <<
(ID:42988887)
