Schunk: Automatisieren und Digitalisieren Digitale Technologien für effiziente Automatisierung

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Schunk, Spezialist für Greiftechnik und Automation, zeigt zur Hannover Messe 2025 innovative Automatisierungskonzepte. Digitale, KI-gestützte Services tragen dazu bei, die Produktivität zu steigern. Sie sind der Schlüssel zu einer effizienten, ressourcenschonenden und zukunftsfähigen Fertigung.

Dem Menschen vergleichbar: 5-Finger-Greifer für humanoide Robotik.(Bild:  Schunk)
Dem Menschen vergleichbar: 5-Finger-Greifer für humanoide Robotik.
(Bild: Schunk)

Mehr denn je verlangen die aktuellen Herausforderungen von Unternehmen eine tragfähige Strategie, mit der sich die Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft gewährleisten lässt. Schunk als Partner der fertigenden Industrie stellt nicht nur innovative Automatisierungskonzepte zur Steigerung der Produktivität bereit. Der Technologiepionier arbeitet auch an der digitalen Weiterentwicklung seines Portfolios. Die Spezialisten sorgen für partnerschaftliche Technologiestrategien zum flexiblen, zukunftsgerichteten Automatisieren in jeder Umgebung und auf jedem Digitalisierungslevel.

Easy-to-use auf einer Plattform

Im Control Center behalten Anwender ihre Prozessschritte jederzeit transparent im Blick. Hier können die aktuellen mechatronischen Greifer digital in Betrieb genommen, überwacht und jederzeit angepasst werden. Zur Familie zählen der Zentrischgreifer EZU, der Parallelgreifer EGU und der elektrische Kleinteilegreifer EKG. Sie verfügen nicht nur über eine Vielzahl von Kommunikationsschnittstellen, SPS-Funktionsbausteinen und Plug-ins für unterschiedliche Roboterhersteller. Über das Control Center können darüber hinaus zusätzliche Einstellmöglichkeiten und regelmässige Softwareupdates genutzt werden, mit denen Anwender das volle Potenzial der Greifer erschliessen. Die zukunftsorientierte Plattform soll langfristig auf alle Produkte von Schunk ausgeweitet werden.

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Geteilte Daten bringen Mehrwert

Bei der Entwicklung seiner digitalen Bausteine setzt der Lauffener Hersteller auf einen offenen, nutzerzentrierten Ansatz. Hierfür stellt das Unternehmen Open-Source-Software der neuen Greifer auf offenen Plattformen wie GitHub und ROS bereit, um sie für alle zugänglich weiterzuentwickeln und das Anwendungsspektrum zu erweitern. Nutzbar ist das im Bereich der Industrierobotik, bei Cobots und bei humanoider Robotik. Um die vielfältigen und komplexen Einsatzgebiete partnerschaftlich zu erschliessen, stellt Schunk seine eigens entwickelte humanoide 5-Finger-Greifhand SVH als Open-Source-Software und als Digitalen Zwilling bereit.

Virtuell planen, schneller realisieren

Digitalisierte Fabriken werden künftig virtuell geplant und optimiert, bevor sie in der realen Welt entstehen. Besonders komplexe Anlagen können im Industrial Metaverse künftig schneller und mit weniger Aufwand konzipiert und simuliert werden. Hierfür stellt Schunk CAD-Daten für sämtliche 13 000 Komponenten seines Produktprogramms zur Verfügung. Diese werden schrittweise zu realitätsnahen Digitalen Zwillingen weiterentwickelt. So sind die aktuellen mechatronischen Greifer bereits jetzt als fortgeschrittene Digitale Zwillinge verfügbar. Darin sind zum einen die Kommunikationsschnittstellen integriert. Zum anderen verhalten sich die Digitalen Zwillinge physisch wie reale Greifer.

Wie ein virtueller Industrieprozess aussehen kann, zeigen die Greiferexperten in Hannover am Beispiel einer kompletten Automatisierungszelle zum Batteriezellhandling für E-Mobility. Diese wurde zusammen mit dem Technologiepartner ISG entwickelt und ermöglicht die Simulation im Tool ISG Virtuos. Daraus lassen sich direkt Modelle für das Omniverse (Nvidia) ableiten. Dort bestehen bereits Bibliotheken sämtlicher Komponenten von Schunk. Zusätzlich werden komplette Baugruppen und kundenspezifische Automatisierungslösungen zur Erstellung virtueller Industriewelten bereitgestellt. Auch die KI-Software des Greiferbaukastens 2D Grasping Kit zur Handhabung unsortierter Bauteile wird bereits im Metaverse trainiert und weiterentwickelt.

Vernetztes Ausstellerprojekt

Die E-Mobilität ist ein Schlüsselthema der Energiewende und der industriellen Transformation. Aus diesem Grund haben sich Aussteller im Projekt «Battery Usecase» zusammengeschlossen. Beabsichtigt ist, eine automatisierte Batterieproduktion und nachhaltige Recyclingprozesse durch partnerschaftliche Zusammenarbeit zu verwirklichen. Schunk präsentiert gemeinsam mit dem Roboterhersteller Fanuc automatisierte Prozessschritte zur Handhabung prismatischer Batteriezellen beim Entladen und Zuführen an einer Schweissanlage.

(kmu)

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