Automatisierte Fertigungszelle

Durchgestartet: Vollautomatisierung im Werkzeugbau

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Überzeugen konnte auch die qualitativ hochwertige Konstruktion der Mikron Mill S 600 U mit Linearantrieben und den zu den Anforderungen passenden Verfahrwegen gepaart mit der Möglichkeit, Stahl, Kupfer und Graphit auf einer Maschine zu fräsen. Obwohl diese Lösung relativ neu auf dem Markt war, war auf Anhieb klar, dass dies die Lösung für den automatisierten Mischbetrieb war. Nur so war es möglich, ohne manuellen Eingriff zwischen der Nass- und Trockenbearbeitung zu wechseln. Ein weiterer Grund für die Entscheidung für GF war, dass Maschinen, Automation und Spannmittel aus einer Hand kommen. Dadurch konnte der Umstellprozess sicher durchgeführt werden. «Und auch die Einbindung der Messmaschine war bei dieser Lösung durch die Reichweite des Transformers nur bei GF gegeben», ergänzt Josip Ljubas. Überzeugt hat auch die Skalierbarkeit des Systems: «Ein Grund für den Transformer war, dass wir, sollten in der Zukunft grössere Kapazitäten notwendig werden, ihn einfach auf Schienen setzen können, um mehr Anlagen dazuzuschalten», erinnert sich Ulrich Schwab.

Der vielleicht wichtigste Aspekt bei einer Umstellung von solchem Ausmass ist das Vertrauen zwischen den Partnern und die Betreuung. «Ich weiss nicht, ob wir Premiumkunde sind, aber die Betreuung war ausserordentlich gut. Dadurch konnten wir immer direkt auf Fehler reagieren», erklärt Dieter Forstner begeistert. «Wir sind immer noch in diesem Umstellungsprozess, aber wir sind schon weit gekommen. Momentan sind wir daran, rConnect weiter auszubauen. Mit dem rConnect-Modul Live Remote Assistance können wir unsere Maschinen im Falle einer Störung mit GF verbinden. Die Fehlersuche läuft online und vereinfacht den Prozess erheblich. Das hat uns schon bei der Einführung sehr unterstützt. Für mich war der Prozess im Allgemeinen sehr positiv, und auch meine Jungs sind sehr zufrieden.» SMM

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