Kampf gegen die Produktpiraterie ebm-papst deckt chinesische Fälscherbande auf

Von ebm-papst 2 min Lesedauer

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ebm‑papst, Hersteller von Ventilatoren und Motoren, konnte dank entschlossenem Handeln im August eine chinesische Fabrik aufdecken, die gefälschte ebm‑papst Produkte verkaufte. Jährlich verursachen Fälschungen und die dazugehörigen Ermittlungen mehrere hunderttausend Euro wirtschaftlichen Schaden und Gesamtkosten bei ebm‑papst.

Das Innenleben der Fäscherwerkstatt.(Bild:  epm-papst)
Das Innenleben der Fäscherwerkstatt.
(Bild: epm-papst)

Im März 2023 erhielt ebm‑papst eine Beschwerde eines Kunden, der 40 ebm‑papst Ventilatoren erhalten hatte, die im Vergleich zu früheren Käufen ungewöhnlich aussahen. ebm‑papst reagierte umgehend und die eingeleiteten Ermittlungen führten das Team durch die komplizierte Lieferkette und schliesslich zu einem Handelsunternehmen mit Sitz in Shenzhen, China, welches die Quelle dieser Bestellung war. Dieses Unternehmen hatte über einen Online-Shop gefälschte ebm‑papst Ventilatoren vertrieben. Die herstellende Firma war aber nach wie vor unbekannt.

Unter der Leitung von Ralf Duckeck, Vice President Intellectual Property der ebm‑papst Gruppe, nahm der Ventilatorenhersteller die Expertise der Markenrechtsschutzorganisation Selective Trademark Union (STU China),in Anspruch, um die Details hinter diesem mutmasslichen Fälschungsfall aufzudecken.

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Gefälschte Produkte stellen sowohl für unser Unternehmen als auch für unsere Kunden eine erhebliche Gefahr dar. Sie untergraben den Ruf unserer Marke und können das Vertrauen, das unsere Kunden in uns setzen, potenziell gefährden. Gleichzeitig können ihre minderwertige Qualität und Leistung dem Ruf unserer Kunden und der Sicherheit der Geräte unermesslichen Schaden zufügen.

Ralf Duckeck

Die Untersuchung umfasste sowohl Online- als auch Vor-Ort-Massnahmen, so dass ebm‑papst jedes Detail entlang der Lieferkette unter die Lupe nehmen konnte. Es wurden Muster der mutmasslich gefälschten Produkte beschafft und akribisch mit echten ebm‑papst Ventilatoren verglichen. Der Einsatz und die Sorgfalt des Teams führten schliesslich zur Aufdeckung der Fabrik in Foshan, Guangdong, die für die Aufarbeitung und den Vertrieb der Fälschungen verantwortlich war.

Die Razzia in Foshan: Beschlagnahmung gefälschter Waren

Ein bedeutender Durchbruch gelang am 4. August 2023, als unter der Leitung der örtlichen Regierungsbehörden und mit Unterstützung der STU China eine erfolgreiche, unangekündigte Razzia in der mutmasslichen Fälscherfabrik in Foshan durchgeführt wurde. Bei dieser Aktion wurden in direkter Kommunikation mit den Fabrikarbeitern die Hauptaktivitäten dieser Aufarbeitungsanlage aufgedeckt.

Zu ihren Aktivitäten gehörten der Kauf von Original-Ventilatoren von ebm‑papst und das Anbringen von gefälschten Etiketten, die Aufarbeitung von gebrauchten sowie unbenutzten Ventilatoren alter Bauart. Die überholten Ventilatoren wurden als neue Original-Produkte verkauft, und um die Unterscheidung von gefälschten Produkten zu erschweren, verwendete das Unternehmen häufig eine Mischung aus echten und gefälschten Produkten.

Als Ergebnis dieser Aktion beschlagnahmten die Regierungsbehörden vor Ort 149 Ventilatoren und 260 gefälschte Etiketten. Ebenso wurden alle gefälschten ebm‑papst Produkte und Einkünfte aus dem Verkauf beschlagnahmt und eine Strafe von rund 2500 Euro, gegen die Fälscher verhängt. <<

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